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Ausstellung „Raum und Freude – Kunstschätze aus dem Himalaya“

Vom 6. bis zum 29. Oktober 2017 findet im 1. Obergeschoß des Regensburger Salzstadels (Weiße-Lamm-Gasse 1) die Ausstellung „Raum und Freude – Kunstschätze aus dem Himalaya“ statt

Kultur - Ausstellung "Raum und Freude" - Tara
Tara (dt. Befreierin) wird als weibliche Ausstrahlung des Mitgefühls aller Buddhas gesehen. Es gibt zahlreiche Variationen der Darstellung. © privat (Buddhistisches Zentrum Villach)

Im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Stadt und Glaube“ und unter Schirmherrschaft der Stadt Regensburg organisieren das Buddhistische Zentrum und die Buddhismus Stiftung Diamantweg diese außergewöhnliche Ausstellung, die rund 120 Exponate beinhaltet. Normalerweise bekommt die Öffentlichkeit diese nicht zu sehen, da sie unter anderem heute noch praktizierenden Buddhisten als Meditationshilfe dienen und sich im Besitz von buddhistischen Zentren und Privatsammlungen in Europa befinden.

Interessierte können die Ausstellung täglich von 10 bis 19 Uhr besuchen, dienstags und freitags sogar bis 19.30 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 7,50 Euro (ermäßigt 5 Euro) und beinhaltet außerdem eine 30-minütige Führung. Familien- und Gruppentarife werden ebenfalls angeboten.

Eine einzigartige Ausstellung

Die in Regensburg erstmalig stattfindende Ausstellung der Kuratoren Manfred Seegers, Dr. Eva Seegers und Stefanie Karrasch ist eine der größten ihrer Art im europäischen Raum. Sie zeigt, dass die tibetisch-buddhistische Tradition mit all ihrem künstlerischen Reichtum bewahrt werden muss. Gleichwertige Ausstellungen wurden bisher unter anderem in London, München oder Wien gezeigt.

Zu sehen sind Statuen, Gemälde und Ritualgegenstände aus Tibet, Nepal und Butan. Sie geben Einblicke in die buddhistische Kultur dieser Regionen und sind Träger tiefer Symboliken, die über den künstlerischen Aspekt hinausgehen. Die Statuen sind von besonderem historischem Wert, weil sie für uns Botschafter der mehr als 2.400 Jahre alten Kulturen sind.

Die Himalaya-Region ist wegen ihrer Abgeschiedenheit und ihrer klaren Weite ein Gebiet großer Spiritualität. Sie hat viele große Meditationsmeister hervorgebracht, deren Erfahrung sich auch durch hohe Kunstfertigkeit ausdrückt. In den 1960er Jahren entwickelte sich im Westen ein großes Interesse an den fernöstlichen Lehren und ihren Kunstgegenständen. So begannen westliche Wissenschaftler und Privatpersonen Statuen und andere spirituelle Gegenstände aus Asien für westliche Museen und Galerien zu sammeln. Die Großzügigkeit der Sammler, die ihr Eigentum der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, ermöglicht einen seltenen Einblick in die Schätze alter buddhistischer Kulturen.

Programmvielfalt

Neben der Ausstellung und den Führungen kann man an einem speziellen Programm für Familien oder an der „Langen Nacht“ mit einem Bilder-Reisebericht über Indien, Nepal und Bhutan teilnehmen. Jeweils am Dienstag- und Freitagabend halten buddhistische Lehrer Vorträge zu verschiedenen Themen. Zusätzlich werden englische Führungen angeboten.

Immer vormittags können Schulklassen die Ausstellung im Rahmen eines für sie zugeschnittenen Programmes besuchen.

Die Besucherinnen und Besucher haben sogar die Möglichkeit, Kaffee aus dem Himalaya oder Yogi-Tee zu probieren. Außerdem wird es einen Souvenir-Shop geben, in dem man hochwertige Statuen und buddhistische Gipsreliefs kaufen kann.

Informationen zur Ausstellung mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm sind unter www.statuenausstellung-regensburg2017.de zu finden.