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Endspurt der Vortragsreihe zum Jahresthema

Jahresthema 2017 - Neupfarrkirche

Am 16. November geht es um Zusammenleben und Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken im 19. Jahrhundert.

Das ganze Jahr 2017 steht im Zeichen des großen Jubiläums „500 Jahre Reformation“. Ausgehend von diesem historischen Hintergrund steht auch das kulturelle Jahresthema für das Jahr 2017 unter dem Motto „Stadt und Glaube“.

Zu den zahlreichen Veranstaltungen, die im Rahmen des Jahresthemas stattfinden, gehört auch eine öffentliche Vortragsreihe, die vom Lehrstuhl für Neuere Geschichte (Frühe Neuzeit) der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg veranstaltet wird. Diese interdisziplinäre Reihe würdigt die herausragende historische Bedeutung der Reichsstadt Regensburg im Verlauf der Reformation im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Zweites konfessionelles Zeitalter?

Den Abschluss der Vortragsreihe bildet der Vortrag „Zweites konfessionelles Zeitalter? Zusammenleben und Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken in Regensburg im langen 19. Jahrhundert“ von Prof. Dr. Klaus Unterburger, Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Universität Regensburg.

Am Ende des 18. Jahrhunderts schien die konfessionelle Polemik weitgehend Vergangenheit. In Regensburg konnten unter Carl Theodor von Dalberg Protestanten und Katholiken gleichberechtigt das Bürgerrecht besitzen, der Regent wurde von beiden Konfessionen geehrt. In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts kam es aber dann überall zu einem konfessionellen Revival. Dieser verband sich mit anderen Gegensätzen und spaltete die Gesellschaft grundlegend. In der Entstehung der politischen Parteien spielte die Konfession wieder eine zentrale Rolle. In der Forschung wird diskutiert, ob man von einem zweiten konfessionellen Zeitalter sprechen kann. Der Vortrag möchte dies am Beispiel Regensburgs diskutieren, das eine Hochburg der neuaufbrechenden Gegensätze wurde.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. November 2017, um 19 Uhr im Runtingersaal (Keplerstraße 1) statt, der Eintritt ist frei. 

Bitte um Beachtung: Der Runtingersaal ist aufgrund der historischen Bausubstanz nicht barrierefrei zugänglich.