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Umsetzung

Ziel: Lebensqualität für Anwohner und Besucher

Seit 1972 gibt es die Fußgängerzone zwischen Maximilianstraße und Neupfarrplatz. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war sie ein Schmuckstück. Nach 40 Jahren gleicht sie nun aber eher einem Flickenteppich als einer einladenden Flaniermeile. Nun soll eine umfangreiche Sanierung modernes Flair und eine hohe Aufenthaltsqualität in die Fußgängerzone bringen.

Fußgängerzone - Neupfarrplatz historisch (C) Bilddokumentation Stadt RegensburgIn den 50er- und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts hatte das Auto in den Städten einen hohen Stellenwert. Die Fußgängerzone in Regensburg gibt es seit 1972. © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Die Zeiten ändern sich und mit ihnen auch die Anforderungen an den städtischen Raum. Die historisch gewachsene urbane Altstadt ist heute mehr denn je der zentrale Begegnungsraum unserer Stadtgesellschaft – quasi das Wohnzimmer Regensburgs.

Die Sanierung dauert von 2017 bis 2019 und wird in vier Bauphasen durchgeführt. Sie greift die veränderten Anforderungen einer modernen Gesellschaft auf. Konkret werden damit folgende Ziele angestrebt:

  • Es entstehen Orte und Plätze mit einer hohen Aufenthalts- und Begegnungsqualität für Einwohner, Besucher und Touristen.
  • Das Herz der Stadt, das „UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit“, wird mit einer zeitgemäßen Möblierung und Granitpflaster in warmen Farbtönen freundlicher gestaltet.
  • Die „steinerne Altstadt“ wird grüner.
  • Zusammen mit der REWAG sowie weiteren Ver- und Entsorgungsdienstleistern werden Kanäle, Rohre und Leitungen im Untergrund saniert und an künftige Anforderungen angepasst.
  • Für Gastronomie, Handel und Dienstleister wird das Umfeld deutlich aufgewertet, um den Unternehmern optimale Rahmenbedingungen für ihre Geschäfte zu bieten.
  • Maßgabe ist eine hohe Qualität der Infrastruktur in Kombination mit einem ansprechenden Erscheinungsbild.

Eine Innenstadt kann nicht am grünen Tisch erfunden werden. Deswegen wurden die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger während der gesamten Planungsphase gehört und berücksichtigt. Bereits im Mai 2015 gab es eine erste Anliegerinformation zur geplanten Maßnahme. Es folgten bis ins Frühjahr 2016 mehrere Anliegerworkshops, die jeweils die Basis für die weiteren Planungen bildeten.

Fußgängerzone - Rendering Königsstraße (C) mvisu.de/Till KwiotekWaren es früher „nur“ autofreie Gassen, haben die Innenstädte heute vielfältige Aufgaben – vor allem als Plätze für Begegnung und Kommunikation. © mvisu.de/Till Kwiotek