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Erzbischof-Buchberger-Studentenwohnheim

 

-Es gilt das gesprochene Wort-

Grußwort von Bürgermeister Joachim Wolbergs zur Segnung und offiziellen Übergabe des Erzbischof-Buchberger-Studentenwohnheims am 1. Juli 2008

 

Anrede

Rund zweieinhalb Jahre hat die Modernisierung des Erzbischof-Buchberger-Studentenwohnheimes gedauert und ganz offensichtlich hat sich diese Investition gelohnt.
Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen gemeinsam die Segnung und Übergabe feiern zu können.

Bereits zwei Jahre nachdem der Lehrbetrieb an der Universität Regensburg aufgenommen wurde, konnten im Jahr 1969 die ersten Studenten dieses Wohnheim beziehen. Schon damals übernahm die Diözesanleitung Verantwortung für die Stadt und ihre Studenten. Denn das großzügige Anwesen wurde für Generationen von Studenten – wenn auch vorübergehend – zu einem Zuhause.

In den vergangenen 40 Jahren wurde in diesem Haus gemeinschaftlich gelebt, gelernt und natürlich auch gefeiert. Und wie beim Menschen sieht man auch einem 40 jährigen Haus sein bisheriges „Leben“ an. Diese Spuren der Zeit an der Wohnanlage machten schließlich einen Umbau und eine Neugestaltung nötig.
Ermöglicht wurde die Modernisierung durch das katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk, dem mein Dank für dieses Engagement gilt.

Dass in Regensburg überhaupt so viele junge Menschen in studentischen Wohnheimen untergebracht werden können, ist auch der Unterstützung durch die Diözese Regensburg geschuldet. Denn neben dem Erzbischof-Buchberger-Studentenwohnheim unterhält das katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk noch das Studentenwohnheim „St. Fidelis“, das Wohnheim der Joseph-Stiftung und das Wohnheim „J.M. Sailer“.

Regensburg lebt mit seinen Studentinnen und Studenten. Die vielen jungen Leute prägen und bereichern diese Stadt und tragen dazu bei, dass Regensburg jung und bunt bleibt.

Als Initialzündung für den wirtschaftlichen Aufschwung gilt die Gründung der Universität im Jahr 1962, denn sowohl Fachhochschule als auch Universität haben sich dabei als entscheidende Impulsgeber für die Entwicklung des Technologiestandortes Regensburg erwiesen. Ganz in der Nähe der Universität hat sich mit dem BioPark ein Biotechnologiezentrum angesiedelt, das so erfolgreich arbeitet, dass es trotz Erweiterung mittlerweile an Kapazitätsgrenzen stößt.

Regensburg ist also nicht nur ein wunderbarer Ort, um zu studieren, sondern bietet auch nach dem Abschluss großartige Chancen.

Doch nicht nur das hervorragende Studienangebot, der Welterbetitel und die Freizeitmöglichkeiten spielen für die Studierenden eine entscheidende Rolle: die Frage nach erschwinglichem Wohnraum ist für viele Studenten mittlerweile eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl ihres Studienortes geworden.

Deswegen muss es Ziel der Stadt sein, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich die Studenten hier in Regensburg wohl fühlen können.

Dazu gehört zwingend auch eine Basisstation, ein Daheim, an dem man sich zuhause fühlt und dessen Tür man nach einem langen Uni-Tag gern aufschließt. Ich denke, dieses neue Wohnheim wird diesem Anspruch mehr als gerecht.

Die Wohnanlage ist nicht nur stilvoll und praktisch eingerichtet, sondern lässt auch viel Raum für Gemeinschaft. Gerade das ist in Zeiten des Einzelkämpfertums in meinen Augen ein Qualitätsmerkmal. Denn: Die Studenten leben hier mit Kommilitonen und Freunden zusammen, es entsteht Gemeinschaft und ein soziales Gefüge. Möglicherweise auch eine viel stärkere Bindung, als wenn sich die Studenten nur an der Uni beim Studieren sehen und austauschen könnten.

Das Erzbischof-Buchberger-Wohnheim ist aber nicht nur ein Ort, an dem man gemeinsam lernen und sich wohl fühlen kann, sondern ist auch ein Ort der Entspannung und der Erholung.

Wie ich gesehen habe, finden sich hier im Wohnheim viele Möglichkeiten, um miteinander Zeit zu verbringen. Besonders beeindruckend finde ich ja den Blick vom Panorama-Café. Für eine kleine Auszeit und eine Tasse Kaffee sicherlich ideal!

Beeindruckt hat mich übrigens, dass hier auch Sportbegeisterte auf ihre Kosten kommen. Von Volleyball-, Badminton-, oder Tischtennis spielen bis hin zum Training im neuen Fitnessraum – ich glaube letzterer hat in Prüfungszeiten wohl den größten Zulauf.

Lassen Sie sich also eines gesagt sein: Wenn ich nicht schon so schön wohnen würde – ich würde glatt bei Ihnen einziehen.

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Studenten: Ich wünsche ihnen eine gute Zeit hier im Wohnheim, Erfolg im Studium und die Zeit dafür, die Annehmlichkeiten dieses Wohnheims zu nutzen.

Genießen Sie die Zeit hier in Regensburg.