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Die Jury

Gerda Stauner, Schriftstellerin

Kurzer Werdegang:
Nach dem Abitur absolvierte ich ein Studium der Betriebswirtschaftlehre in Rosenheim. Danach eröffnete ich ein kleines Künstlerhotel in Regensburg. Mit vierzig Jahren kam ich relativ spät zum Schreiben und veröffentlichte 2016 den ersten Band meiner Romantrilogie über die Geschichte der Oberpfalz. 2018 wurde mir für mein literarisches Schaffen und mein kulturelles Engagement der Kulturförderpreis der Stadt Regensburg verliehen. Ich gebe Workshops rund um das Thema Veröffentlichen und engagiere mich in der Lese- und Schreiförderung für Kinder und Jugendliche.

Schreiben bedeutet für mich…
…die Gelegenheit, zu recherchieren und mich mit Themen zu beschäftigen, die mir wichtig sind, um dann während des Schreibprozesses meine Fantasiefiguren mit zeitgeschichtlichen Ereignissen zu verweben und somit ein tragfähiges Gefüge entstehen zu lassen.

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…sind nicht bunt und schillernd wie ein Paradiesvogel, sondern eher karg und zurückhaltend wie die Landschaft der Oberpfalz, in der ich aufgewachsen bin und die mir Raum gibt, meine eigenen Welten entstehen zu lassen.

PD Dr. Thomas Martinec, Germanist

Kurzer Werdegang:
Ich habe Deutsch, Englisch und Philosophie in Mainz und New York studiert und nach dem Examen als Redakteur für eine medizinische Fachzeitschrift in Wiesbaden gearbeitet. Nach der Promotion in Mainz war ich drei Jahre am Lincoln College in Oxford und kam dann an die Universität Regensburg, wo ich Dozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft bin. Am meisten interessiere ich mich für die Literatur der Frühen Neuzeit und der Klassischen Moderne sowie für deren erstaunliche Aktualität.

Schreiben bedeutet für mich…
…besser zu verstehen, was mit uns los ist, denn Literatur lässt sich nicht von ein paar Tatsachen beeindrucken, sondern guckt wirklich hin (so ähnlich hat das auch Aristoteles gesehen).

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…sind wie die Bilder des Schwarz-Weiß-Fernsehers, den meine Eltern früher hatten: Ich habe da immer alles bunt gesehen.

Marlene Stahl, Abiturientin und angehende Studentin für Kommunikationsdesign

Kurzer Werdegang:
Abitur am städtischen Von-Müller-Gymnasium Regensburg 2019; Vorstudium Kunst an der Akademie für Design im Künstlerhaus Andreasstadel.

Schreiben bedeutet für mich…
…eine Befreiung aus dem monotonen Alltag. Literatur bietet einen Zufluchtsort.  Schreiben ermöglicht mir ganz “Ich” zu sein.

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…für jeden anders definiert. Für die Außenwelt versuche ich mich in basischen Blautöne zu umhüllen. Doch nur die wenigsten erkennen die Lichtreflexe aus gelb und grün, die jene fein säuberliche aufgebaute Hülle durchbrechen zu versuchen. Ein ständiges Rütteln an der doch so fest gebauten blauen Mauer.