Een buitengewone studienreis: Das W-Seminar Porträt im Stedelijk-, Rijks- und Van-Gogh-Museum

Das W-Seminar Porträt von Frau Müller unternahm eine dreitägige Studienfahrt nach Amsterdam in die drei großen Museen, die uns in ihren vielen Facetten nicht nur die niederländische Porträtmalerei und aktuelle Tendenzen näherbrachten. Trotz kurzer Nacht begaben wir uns nach einer guten Mahlzeit -vom niederländischen Pfannkuchen, über Burger bis zur Pizza- zum Stedelijkmuseum. Dort konnten wir uns ein Bild von den lockeren Holländern machen, wo sich doch einfach einer zu unserem Gruppenbild gesellte! Von der Bevölkerung als „Die Badewanne“ bezeichnet, ähnelte der Anbau von Mels Crouwel tatsächlich dieser Bezeichnung. Hervorgegangen aus zwei wohlhabenden Sammlerfamilien, hat sich der Sammlungsschwerpunkt von Kunstgewerbe und Gemälden bis hin zur heutigen Kunst des 20./21. Jahrhundert erweitert, so dass wir neben Bauhaus, de Stijl und den Werken der Gruppe Cobra zahlreiche bekannte oder aktuelle Künstler wie Zanele Muholi, Farida Sedoc, LucieMcKenzie, sehen konnten. Der zweite Tag hatte es in sich: Als erstes das Rijksmuseum, das Nationalmuseum der Niederlande, darauffolgend das Van-Gogh-Museum, was schon Durchhaltevermögen erforderte. Das bekannte Amsterdamer streetfood von Stroopwafels bis Patatje Oorlog war für unser Museumshopping eine dankbare Stärkung: „Als of er een engeltje over je tong piest.“. Im Rijksmuseum, das mit der Cuypers-Bibliothek die älteste und größte Kunstgeschichtsbibliothek der Niederlande besitzt, konnte man unter den 8000 Ausstellungsobjekten endlich die großen holländischen Meister finden und sich Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Frans Hals, Jan Steen und noch unendlich mehr hingeben, wobei die berühmte Nachtwache nicht ganz einsehbar war, da sie momentan restauriert wird. Auch bekannte Künstler ab 1950 und zeitgenössische Koryphäen waren zu sehen: Le Corbusier, Karel Appel, Constant, Louise Bourgeois et cetera. Das Van-Gogh-Museum im Anschluss war mit den Selbstporträts einer der Höhepunkte und spannend waren ebenso seine zahlreichen Einzelwerke, die viel von van Goghs Leben widerspiegelten. Packend war auch die exquisite Sonderausstellung „Yellow“, in der van Goghs Sonnenblumen unter anderem neben Manets Zitrone, Hilma af Klints abstrakten Gelbstudien und Olafur Eliassons Installation mit gelbem Licht zu sehen waren und der Duft von Gelb in den verschiedensten Facetten erschnuppert werden konnte.

Am letzten Tag wurden Flohmärkte, Galerien, der Koninklijk Paleis op de Dam, die Oude Kerk, Grachten und verschiedene Stadtteile im Alleingang erkundet und zum Abschlussessen trafen wir uns dazwischen der Kürze halber in De Hallen, dort hatten wir eine große Auswahl von der regionalen bis zur ostasiatischen Küche. Unsere Studienfahrt war also in vielerlei Hinsicht horizonterweiternd, sie erweiterte unser Wissen umfangreich und brachte uns auch in der zeitgenössischen Kunst auf den aktuellen Stand. Oranje hurra!

Maresa Müller und W-Seminar Kunst

 

Detail aus dem Bankett der Armbrustschützengilde zur Feier des Vertrages von Münster von Bartholomeus van der Helst, 1648, HaBe Olafur Eliasson, MüMa Stedelijk, Gruppe Cobra, HaBe Vor dem Stedelijk, MüMa In der Zukunft, HaBe