Frühlingsgefühle in Regensburg
Pünktlich zum Frühlingsbeginn zeigt sich die Arbeit des Amtes für Stadtgrün wieder in einer bunten Blütenpracht. Bereits im Herbst hatten die Gärtnerinnen und Gärtner dafür tausende Blumenzwiebeln sowie winterharte Frühblüher wie Vergissmeinnicht, Gänseblümchen und Stiefmütterchen gepflanzt.
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Bilddokumentation Stadt Regensburg22. April 2026
„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.“ Dieser Vers aus Eduard Mörikes Gedicht „Er ist’s“ kommt manch einem daher in den Sinn, wenn er jetzt durch die Stadt spaziert. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hingegen folgen ganz dem Motto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Ein typischer Arbeitstag für sie beginnt bereits um viertel vor sieben mit einer Teambesprechung. Denn hinter der Bepflanzung steckt nicht nur viel Arbeit, sondern auch eine Menge Zeit. Daniela Feuerer, Vorarbeiterin in der Gärtnerei des Amtes für Stadtgrün, erklärt, dass in den Frühlingsmonaten noch viele zusätzliche Arbeiten anstehen. So muss der Splitt des Winters entfernt, der Sand auf den Spielplätzen ausgetauscht und das restliche Laub beseitigt werden. Das Amt kümmert sich um etwa 850 Hektar Grünfläche, inklusive des Begleitgrüns an den Straßenrändern.
Blumenpracht in der ganzen Stadt
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Bilddokumentation Stadt RegensburgWer durch die Stadt geht, entdeckt unweigerlich die Vielfalt der Blumenbeete: zum Beispiel im Bahnhofsbereich, im Stadtpark, im Herzogpark, an der D.-Martin-Luther-Straße, am Stobäusplatz sowie in verschiedenen städtischen Friedhöfen. Viele Passantinnen und Passanten erfreuen sich an der Blumenpracht in der ganzen Stadt. Die Unterhaltspflege der schönen Beete ist aufwändiger als auf den ersten Blick erkennbar. Neben Anpflanzen, Wässern und Schneiden muss immer wieder auch Unrat aus den Beeten entfernt werden. Zeit, welche die Gärtnerinnen und Gärtner lieber woanders einsetzen würden.
Aktiv für Umwelt- und Insektenschutz
Die Bepflanzung dient nicht nur ästhetischen Zwecken – sie ist auch ökologisch äußerst wertvoll. In Zusammenarbeit mit Forschenden des Lehrstuhls für Zoologie und Evolutionsbiologie der Universität Regensburg wurden in den letzten Jahren Studien durchgeführt, um herauszufinden, welche Zierpflanzen besonders gut für Bienen und Schmetterlinge geeignet sind. Studierende haben direkt an den Beeten gezählt, wie viele Insekten die Blumen innerhalb von zehn Minuten anfliegen. Das Ergebnis war erfreulich: Die von der Stadt gepflanzten Blumen sind äußerst insektenfreundlich. Besonders attraktiv für Wildbienen und andere Insekten sind Salbei und Mittagsblumen. Darüber hinaus lässt das Amt für Stadtgrün das Gras an Straßenrändern und auch in den Parkanlagen bewusst länger wachsen und mäht es oft erst im Mai. So entsteht wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Biodiversität wird im Amt großgeschrieben.
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Bilddokumentation Stadt RegensburgWasser marsch!
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Bilddokumentation Stadt RegensburgAuch die vielen städtischen Brunnen sind wieder zum Leben erwacht. Seit Ostern sind alle wieder mit Wasser gefüllt. Diese Arbeiten werden immer gemeinsam vom Amt für Gebäudeservice und dem Gartenamt übernommen. Und auch auf den städtischen Spielplätzen sprudeln die Wasserpumpen wieder zur Freude der Kinder, die nun wieder mit „Wasser marsch!“ ihre Sommerabenteuer erleben können.
Text: Luisa Schaffer










