Regensburg treibt Klimaschutz voran – Strategische Maßnahmen werden erarbeitet
Bis Ende 2026 erarbeitet die Stadt einen strategischen Fahrplan, der aufzeigt, wie sich Regensburg schrittweise und dennoch langfristig in Richtung Klimaneutralität entwickeln kann. Als Basis dienen u. a. bereits bestehende Daten und Konzepte. Ergänzt werden diese um neue Berechnungen, Planungen und Erkenntnisse. Ziel ist es, konkrete Klimaschutzmaßnahmen für das gesamte Stadtgebiet zu benennen und deren sukzessive Umsetzung zu überwachen und zu unterstützen.
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Stadt Regensburg, Stabstelle Klimaschutz und Klimaresilienz (KI-generiert)27. April 2026
„Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept werden wir unsere bisherigen Aktivitäten bündeln, bewerten und gezielt voranbringen“, erklärt Umweltbürgermeister Ludwig Artinger die Zielsetzung. Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) wird den Klimaschutz strategisch weiterentwickeln und langfristig im Handeln verankern. Es schafft eine bislang so noch nicht vorhandene, gemeinsame Grundlage, um wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen.
Ziel: Maßnahmenkatalog für Klimaschutz
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Bilddokumentation Stadt RegensburgZu Beginn des Prozesses steht eine umfassende Bestandsanalyse, welche die aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt bewertet und bisherige Konzepte und Maßnahmen zusammenfasst. Wichtige Grundlagen liefern unter anderem die jährlich erstellten Monitoringberichte zu Treibhausgasemissionen und Energienutzung, der Aktionsplan Energie und Klima (APEK) sowie das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg und der kommunale Wärmeplan. Darauf aufbauend werden Potentiale identifiziert und Szenarien für den zukünftigen Energiebedarf und erwartbare Emissionen entwickelt, die als Steuerungsinstrument für die kommunale Klimaschutzpolitik dienen können – natürlich auch mit Blick auf die ehrgeizigen Ziele der Stadt wie die Klimaneutralität bis 2035. Das Herzstück des Integrierten Klimaschutzkonzepts bildet schließlich ein konkreter priorisierter Maßnahmenkatalog.
Bürgerinnen und Bürger werden einbezogen
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Bilddokumentation Stadt RegensburgEntscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen ist die Beteiligung der Stadtgesellschaft. Daher bezieht die Stadt Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Institutionen aktiv in den Prozess ein – etwa in einem Beteiligungsworkshop im Frühsommer. „Die Klimaschutzmaßnahmen sollen wirklich zum Alltag der Menschen passen“, so Bürgermeister Ludwig Artinger.
Gewinn für Lebensqualität und Wirtschaft
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Bilddokumentation Stadt RegensburgDas Integrierte Klimaschutzkonzept ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt Regensburg. Ein strategisch ausgerichteter Klimaschutzplan stärkt die Resilienz der Stadt gegenüber den Folgen des Klimawandels und trägt dazu bei, Regensburg als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort zu sichern. „Das Klimaschutzkonzept soll Orientierung und Planungssicherheit bieten – für die Verwaltung, die politischen Gremien, die Bürgerschaft und die Unternehmen“, betont Ludwig Artinger. „Sicher ist aber auch: Regensburg nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.“
Die Koordination und Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts übernimmt die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz der Stadt Regensburg in Kooperation mit HIC Consulting, einem Beratungsunternehmen mit langjähriger Erfahrung im kommunalen Klimaschutz.
Text: Simone Hösl / Claudia Biermann

