Öko-Schulpreis verliehen
Für das Schuljahr 2025/26 wurden die FOS/BOS, das Goethe-Gymnasium und die Grundschule Burgweinting ausgezeichnet.
Bürgermeisterin Dr. Helene Sigloch (1. v. r.) überreichte die Preise an Vertreterinnen und Vertreter der Schulen.
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Bilddokumentation Stadt Regensburg6. August 2026
Das Öko-Schulprogramm der Stadt Regensburg zeichnet seit 1999 schulisches Engagement im Umweltbereich aus. Der Wettbewerb bewertet Umwelt- und Klimaschutzprojekte an den Schulen anhand der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Ziel „Kein Hunger“ mit den Themenbereichen Ernährungssicherheit, gesunde Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft. 22 der 36 kommunalen Schulen haben sich im aktuellen Durchgang beteiligt.
Den ersten Platz belegte die Berufliche Oberschule Regensburg (FOS/BOS). Zu den praktischen Maßnahmen der Schule zählen ein internes Büchertauschregal, eine Handysammelaktion für den NABU e. V., Pfandtonnen für soziale Zwecke, Upcycling-Workshops sowie eine Kleidertauschparty. Im Rahmen der schulinternen Zukunftsakademie behandelten die Schülerinnen und Schüler in fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten Themen wie Rohstoffketten, Elektromobilität, Kreislaufwirtschaft sowie die ökologischen und sozialen Folgen von Massentierhaltung und Lebensmittelverschwendung.
Der zweite Platz ging an das Goethe-Gymnasium. Die Schule verknüpfte das Jahresthema Ernährung unter anderem mit einer bio-zertifizierten Mensa, Koch-Workshops und Aktionstagen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Hinzu kamen ein digitales Bildungsnetzwerk mit einer Partnerschule in Südkorea, ein Schulbiotop mit fünf Bienenvölkern sowie eine Spendenaktion der „Goethe-Waldgruppe“, die durch den Verkauf von Recycling-Schulheften jährlich rund 2.500 Euro für das Regenwaldschutzprojekt OroVerde generiert. Weitere Projekte umfassten den Bau mikrocontrollergesteuerter Wasserpegel-Messstationen in Kooperation mit dem Wasserwirtschaftsamt an der Schwarzen Laber, die Ausbildung von Schüler-Energiemanagern und die mehrmalige Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“.
Auf den dritten Platz kam die Grundschule Burgweinting. Schwerpunkte bildeten die ganzjährige Arbeit im Schulgarten, Aktionstage mit einer Bio-Bäuerin und einem Imker sowie Unterrichtseinheiten zu gesunder Ernährung und Verpackungsvermeidung. Im Bereich Naturschutz führten die Klassen eine Aufzucht von Distelfaltern durch und erarbeiteten Grundlagen zu Wiesen- und Heckenökosystemen. Im Themenfeld Mobilität beteiligte sich die Schule an der Aktionswoche „In die Schule geh’ ich gern“ zur Förderung autofreier Schulwege, führte Fahrradtrainings durch und nahm am Wettbewerb Stadtradeln teil.

