Blickkontakt ist wieder Bayerns Beste
Am 20. Juli 2026 wurde die Schülerzeitung des Regensburger Von-Müller-Gymnasiums nach Siegen in den Jahren 2015, 2017, 2019 und 2024 erneut vom Kultusministerium und der Süddeutschen Zeitung in München als beste bayerische Schülerzeitung ausgezeichnet.
Die Schülerzeitung Blickkontakt wird als beste bayrische Schülerzeitung ausgezeichnet.
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Süddeutsche Zeitung, Stephan Rumpf21. Juli 2026
Dabei setzten sich die Oberpfälzer gegen den Camerjäger des Camerloher-Gymnasiums Freising (2. Platz) und Konturen des Rhön-Gymnasiums Bad Neustadt (3. Platz) durch.
Beim großen bayerischen Schülerzeitungswettbewerb „Blattmacher“, der zusätzlich von der Nemetschek-Stiftung unterstützt wird, messen sich Bayerns beste Schülerredaktionen in den Kategorien: Grund-, Mittel-, Real- und Förderschulen, FOS/BOS, Online-Zeitungen und Gymnasium. Aus den über 170 Einsendungen wurden 21 Redaktionen aus ganz Bayern ausgezeichnet. Während die Dritt- und Zweitplatzierten sich über 200 oder 300 Euro freuen dürfen, gehen an die Siegerredaktionen jeweils 500 Euro Preisgeld und ein Projekttag mit spannenden Workshops rund um die Themen Demokratie und Journalismus, der von der Nemetschek-Stiftung finanziert wird. Zudem sitzen die Erstplatzierten nächstes Jahr selbst in der Jury, dürfen dafür aber auch nicht teilnehmen. Die Regensburger Jungjournalisten wurden insbesondere für ihr beeindruckendes Titelthema „Stimme“ gelobt, das mit spannenden Einblicken ins Schulleben auch auf aktuelles Weltgeschehen Rücksicht nehme. Die Redaktion setze ein eindrucksvolles Statement, dass Stimmen auch gehört werden müssen. Hervorgehoben wurde auch das ausdrucksstarke Titelbild, das mit einem Paukenschlag das Heft eröffne. Mit diesem Sieg qualifizieren sich die Regensburger erneut für den deutschlandweiten Schülerzeitungswettbewerb der Bundesländer, in dem sie letztes Jahr den zweiten Platz in der Kategorie Gymnasium und den Sonderpreis des Bundesfamilienministeriums erringen konnten.
In den Augen von Kultusministerin Anna Stolz kann der Wettbewerb durchaus ein Sprungbrett für eine journalistische Karriere sein: „Wer heute eine Schülerzeitung aufschlägt, bekommt einen Einblick in modernen Journalismus: kritisch, kreativ und voller Tatendrang. Die jungen Redaktionsteams zeigen Haltung und packen Themen an, die ihre Lebenswelt, aber auch die Gesellschaft allgemein bewegen. Genau darauf kommt es an, denn dieses Engagement ist der Treibstoff für unsere Demokratie. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner zu dieser starken Leistung! Mein Dank gilt ebenso allen Lehrkräften, die den Jugendlichen Raum für ihre Stimme geben und sie bei der redaktionellen Arbeit tatkräftig unterstützen.“
Roman Deininger, stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, hob hervor: „Viele Journalistinnen und Journalisten, die man im Fernsehen sieht oder in der Zeitung liest, haben mal bei Schülerzeitungen angefangen. Die Arbeit dort ist ein wunderbarer Weg, um ein paar Dinge über die Medienwelt herauszufinden: wie Nachrichten zustande kommen, wie man Dinge verständlich erklärt und wie man seriöse Quellen von Fake News unterscheidet. Das alles hilft einem auch später weiter, selbst wenn man nicht in den Journalismus geht. Und wenn ich so sehe, was für tolle Arbeit die jungen Kolleginnen und Kollegen beim Blattmacher abgeliefert haben, dann mache ich mir um die Zukunft unseres Berufs keine Sorgen. Herzlichen Dank euch allen!“

