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Zahlen und Daten zur Europawahl 2019 in Regensburg

Wie viele Wahlberechtigte gibt es in Regensburg?

Zur Europawahl stellt das Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Regensburg einen Wahlkreis dar.

Zum Stichtag der Erstellung der Wählerverzeichnisse am 14. April waren 106.235 Personen wahlberechtigt. Darunter sind 7.513 Personen, die zum ersten Male bei einer Europawahl wahlberechtigt sind.

Durch melderechtliche Vorgänge (z.B. Zu- und Wegzüge) innerhalb bestimmter Fristen verändern sich diese Zahlen bis zum Wahltag in aller Regel geringfügig.

Wie viele Wahllokale gibt es?

Das Stadtgebiet Regensburg ist zur Europawahl in 79 Wahlbezirke aufgeteilt. Daneben wird die Briefwahl am Wahlsonntag in 35 Briefwahlbezirken ausgewertet.

Wie viele Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gibt es in der Stadt Regensburg?

Am Wahlsonntag sind in den Wahl- und Briefwahlbezirken der Stadt Regensburg insgesamt 912 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz. Ca. 150 Personen halten sich tagsüber als Reserve bereit, um ggf. kurzfristige Ausfälle zu ersetzen. Darüber hinaus sind ca. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in den verschiedensten Funktionen im Dienst.

Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Wahl- und Briefwahlbezirken sind ehrenamtlich tätig und setzen sich aus allen möglichen Berufsgruppen zusammen.

Sie erhalten für ihre Tätigkeit am Wahlsonntag je nach Funktion ein sogenanntes Erfrischungsgeld als Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro bzw. 40 Euro.

Was gibt es vor einer Europawahl alles zu erledigen?

Zunächst gilt es, für das Wahlamt eine Personalplanung für den zusätzlichen Bedarf zu erstellen. Daneben sind rechtzeitig Haushaltsmittel zur Abdeckung der Kosten einzuplanen, die im Zuge der Wahlkostenerstattung für Europawahlen zu einem Teil vom Bund wieder an die Gemeinden und Städte erstattet werden.

Es müssen entsprechende Büro- und Lagerräume eingerichtet und benötigtes Material (z.B. Stimmzettel, Ergebnisvordrucke und Unterlagen für die Briefwahl) angeschafft werden. Darüber hinaus sind im Rahmen der Wahlbezirkseinteilung die Gebäude, in denen Wahllokale eingerichtet werden sollen, zu besichtigen und eine detaillierte Raumplanung zu erstellen. Nicht zu vergessen ist die Gewinnung einer ausreichenden Anzahl an ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie einer angemessenen Reserve für kurzfristige Ausfälle.

Wie lange dauern die Vorbereitungen insgesamt?

Mit der konkreten Personalplanung wird mindestens bis zu einem Jahr vor der Europawahl begonnen. Ebenso verhält es sich mit den entsprechenden Haushaltsmitteln zur Abdeckung der Kosten.

Die weiteren organisatorischen Vorbereitungen beginnen in der Regel etwa fünf Monate vor dem Wahltermin.