Elternbefragung 2025/2026 der städtischen Kindertageseinrichtungen
Die jährliche Elternbefragung in den städtischen Kindertageseinrichtungen stellt eine essentielle Qualitätssicherungsmaßnahme dar und bildet die Voraussetzung, um nach Art. 19 Satz 2 BayKiBiG die Förderung der Kindertageseinrichtung zu sichern.
Ziel der Befragung ist es, die Qualität in den Kindertageseinrichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls in bestimmten Bereichen weiterzuentwickeln oder positive Ressourcen zu sichern. Zudem bildet die Elternbefragung einen wichtigen Baustein in der Kooperation mit den Familien. Eltern fühlen sich durch das Angebot sich an einer Befragung zu beteiligen ernst genommen, haben die Möglichkeit die Kindertageseinrichtung mitzugestalten und die Zufriedenheit der Eltern mit der pädagogischen Arbeit sowie den Rahmenbedingungen wird sichtbar.
Durchführung der Elternbefragung
Die Teilnahme an der Befragung ist für Eltern freiwillig. Alle Daten werden vertraulich und anonym behandelt und ausgewertet. Im Betreuungsjahr 2025/2026 fand die Elternbefragung erstmals in digitaler Form statt. Dazu wurde den Eltern ein Anschreiben in deutscher und englischer Sprache ausgehändigt. Mithilfe eines individuellen und anonymen QR-Codes hatten die Eltern sodann vier Wochen Zeit, an der Befragung teilzunehmen.
Aufbau der Befragung
Die Befragung ist an die unterschiedlichen Zielgruppen und die damit verbundenen pädagogischen Schwerpunkte angepasst. Das bedeutet, dass es jeweils gesonderte Befragungsteile mit individuellen Fragestellungen für Eltern von Kindern der Kinderkrippe, des Kindergartens und des Kinderhortes gibt.
Die einrichtungsbezogenen Befragungen ermöglichen dem pädagogischen Team ein individuelles Arbeiten mit den Auswertungsergebnissen. Die einzelnen Einrichtungen erhalten im Anschluss ihre persönliche Auswertung sowie die Gesamtauswertung aller Einrichtungen der gleichen Art. Sie sind angehalten die Ergebnisse den Eltern in geeigneter Weise zugänglich zu machen.
Der erste Teil der Befragung ist bei allen Einrichtungsarten identisch und besteht aus der Abfrage zu den täglichen Öffnungszeiten und Schließtagen. Die Eltern haben zudem die Möglichkeit ihre Wunschbetreuungszeiten anzugeben. Die Fragen sind geschlossen formuliert.
Der zweite Teil der Befragung beinhaltet eine allgemeine Fragestellung, bei der das Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung abgefragt wird. Danach folgen Fragen zur pädagogischen Arbeit, zur Zusammenarbeit mit den Eltern, zum pädagogischen Personal, zur Verpflegung sowie am Schluss zu einer zusammenfassenden Beurteilung der gesamten Einrichtung. Anhand von mehrstufigen Skalierungsfragen („stimmt total“ bis „stimmt nicht“) wird eine differenzierte Erhebung der Zufriedenheit der Eltern gewährleistet. Zudem haben die Eltern die Möglichkeit, sich ihrer Meinung zu enthalten („kann ich nicht beurteilen“).
Wie bereits erläutert gibt es in diesem Teil der Befragung fachspezifische Unterschiede. Im Krippenbereich wird auf die speziellen Bedürfnisse von Kleinkindern eingegangen, z.B. Unterstützung beim Sauberwerden, Eingewöhnung usw. Im Hortbereich findet sich die Gestaltung der Hausaufgabenbegleitung wieder und im Kindergartenbereich wird explizit die Umsetzung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans abgefragt. Darüber hinaus wird im Krippen- und Kindergartenbereich die Nutzung des Kita-Planers erhoben.
Eine offene Fragestellung im letzten Teil der Befragung, bei der den Eltern Platz für ihre Wünsche, Anregungen sowie für Lob und Kritik gegeben wird, schließt den Fragebogen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Möglichkeit des persönlichen Feedbacks an das pädagogische Personal von den Eltern häufig genutzt wird.
Beteiligung und Ergebnisse der Elternbefragung 2025/2026
Die Eltern beteiligen sich seit Jahren sehr rege an der Elternbefragung. Im Betreuungsjahr 2025/2026 lag die Gesamtbeteiligung bei 32,1%.
Unter dem nachfolgenden Link können Sie sich einen Überblick über die Rückmeldungen der Eltern verschaffen. Die Auswertung ist wie die Auswertung in den letzten Jahren sehr positiv ausgefallen und spiegelt die hohe Qualität in den städtischen Kindertageseinrichtungen wider.
