Sanierung des Odessa-Rings
Hintergrund
Der Odessa-Ring, der in Teilbereichen bereits 1981 für den Verkehr freigegeben wurde, gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen im Regensburger Osten. Er verbindet die Landshuter Straße, die Straubinger Straße, die Äußere Wiener Straße und das Gewerbegebiet Ost miteinander und somit wesentliche Gewerbe- und Wohngebiete mit dem überregionalen Straßennetz sowie der Autobahn A3.
Um die Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit des Odessa-Rings langfristig zu gewährleisten, müssen bei den insgesamt zehn Brückenbauwerken, die teilweise bis zu 45 Jahre alt sind, von 8. Juni 2026 bis voraussichtlich Herbst 2027 insbesondere die Übergangskonstruktionen saniert werden, da diese durch Korrosion erheblich beeinträchtigt sind. Übergangskonstruktionen sind Bauteile aus Stahl, die Bewegungen der Brücken infolge von Temperaturschwankungen aufnehmen und die Bauwerke vor Schäden schützen. Da diese Bauteile für die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Bauwerke unverzichtbar sind und Folgeschäden an den Brücken selbst nicht ausgeschlossen werden können, ist ihre Erneuerung dringend notwendig. Mit der nun geplanten Instandsetzung werden die wesentlichen Brückenbauwerke des Straßenzugs für die kommenden Jahrzehnte gesichert und die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Verkehrsverbindung erhalten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Beginn: 8. Juni 2026
- Ende: voraussichtlich Herbst 2027
- Sanierung von insgesamt zehn Brückenbauwerken
- Während der Bauzeit steht je Fahrtrichtung ein Fahrstreifen zur Verfügung
- Rad- und Fußverkehr bleiben aufrechterhalten
- Erneuerung der Fahrbahndecke im Jahr 2027
Der Odessa-Ring bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich befahrbar. Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, erfolgen die Arbeiten in mehreren Bauabschnitten.
Im ersten Bauabschnitt wird der Odessa-Ring im Abschnitt zwischen der Landshuter Straße und der Brücke über die Straubinger Straße instandgesetzt.
Auswirkungen auf den Verkehr
Von 8. Juni bis voraussichtlich Ende Dezember 2026 steht in diesem Bereich je Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, der von PKW und LKW mit Normalbreite genutzt werden kann. Genehmigungspflichtige Schwertransporte mit Überbreite müssen umgeleitet werden. Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger können den Odessa-Ring weiterhin nutzen und werden im Baubereich abgesichert geführt.
Im Anschluss werden von voraussichtlich Januar bis Herbst 2027 die verbleibenden Brückenbauwerke zwischen der Straubinger Straße und der Vorlandbrücke Nord beim Parkplatz Odessa-Ring saniert.
Auswirkungen auf den Verkehr
Auch während dieses Bauabschnitts werden die zwei Fahrstreifen auf jeweils einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung reduziert. Der Rad- und Fußverkehr bleibt aufrechterhalten, genehmigungspflichtige Schwertransporte müssen in diesem Bereich umgeleitet werden.
Erneuerung der Fahrbahndecke
Im Zuge der Gesamtsanierung wird im Jahr 2027 außerdem die Asphaltdecke des Odessa-Rings auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern erneuert. Für diese Arbeiten werden an einzelnen Wochenenden kurzzeitige Vollsperrungen notwendig sein.
Die genauen Termine sowie die vorgesehenen Umleitungsstrecken werden rechtzeitig bekannt gegeben.
