Navigation und Service

Busliniennetzoptimierung im Stadtnorden

"Fahrgastforum Stadtnorden“ stellt erarbeitete Varianten vor

Das Busliniennetz im Stadtnorden soll in den nächsten Jahren verbessert werden. Von März bis Juni 2012 fand hierzu ein Fahrgastforum statt, bei dem zwanzig Bürgerinnen und Bürger im Rahmen von drei Workshop-Veranstaltungen die Gelegenheit hatten, zusammen mit RVB und Stadtverwaltung das Busangebot ihres Wohngebiets auf Stärken und Schwächen zu überprüfen, Verbesserungsvorschläge einzubringen und an der Ausarbeitung neuer Liniennetzvarianten mitzuwirken. Innerhalb des Gebiets zwischen Isar- und Nordgaustraße im Süden, der B16 im Norden und der Bahntrasse im Osten standen hierbei die Linienwege der Buslinien 1, 3, 4, 8, 9 und 77 im Fokus der Betrachtung. Die wichtigsten Ergebnisse des Fahrgastforums wurden in einer Dokumentation zusammengefasst (siehe Weitere Informationen).

Liniennetzoptimierung - Stadtnorden - Variante 2Liniennetzoptimierung - Stadtnorden - Variante 2 © Stadt Regensburg


Unter insgesamt drei diskutierten Varianten hat sich die Variante 2 als die vorteilhafteste erwiesen.
Die Ergebnisse zur Liniennetzoptimierung wurden am 28. November 2012 im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Werner-von-Siemens-Gymnasium öffentlich vorgestellt. Viele Fragen und Diskussionen konzentrierten sich dabei insbesondere auf die Erschließung des Sallerner Berges. In allen vorgeschlagenen Liniennetzvarianten soll die umwegige Schlaufenführung der heutigen Linie 9 über die Riesengebirgs- und Eifelstraße aufgrund der äußerst geringen Fahrgastnachfrage in diesem Bereich künftig nicht mehr von Großbussen bedient werden. Als Ersatzangebot ist für die betroffenen Haltestellen „Wetterstation“ und „Harzstraße“ ein Linientaxi vorgesehen, das stündlich zum üblichen RVV-Tarif auf einem festen Linienweg über das Alexcenter bis zum Donaueinkaufszentrum verkehren wird. Das Linientaxi muss allerdings telefonisch vorbestellt werden. Es richtet sich insbesondere an mobilitätseingeschränkte oder ältere Fahrgäste, denen der Weg zu den nächst gelegenen Haltestellen, die von Großbussen bedient werden, zu weit ist. Durch die neue Führung der Großbusse am Sallerner Berg ergeben sich allerdings für den Großteil der Bewohner deutliche Verbesserungen. Hervorzuheben ist dabei vor allem, dass die Großbusse dann nicht mehr – wie bisher - nur im 60-Minuten-Takt, sondern künftig in einem 20-Minuten-Takt verkehren werden.

Die Ergebnisse des Fahrgastforums sind im Rahmen der Optimierungsüberlegungen ein wesentlicher Baustein. Die Planungen sind aktuell aber noch nicht abgeschlossen. Details werden noch geprüft. Auch müssen zahlreiche Haltestellen baulich nachgerüstet oder in ihrer Lage angepasst werden. Vorbehaltlich eines positiven Stadtratsbeschlusses kann frühestens in zwei Jahren mit einer Linienumstellung gerechnet werden.