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Stadt-Umland-Kooperation

Grundsätzlich wachsen die Verflechtungen zwischen Kernstadt und den Umlandgemeinden weiter. Die oftmals kleinteiligen Strukturen können den großräumigen Aufgaben und Problemlagen nicht länger gerecht werden. Der Wettbewerb der Städte verschärft sich und wird immer stärker zu einem Wettbewerb unter den Regionen.

Die Stadt Regensburg übernimmt als dynamisch wachsender Wirtschaftsstandort eine regionale Motorfunktion für die wirtschaftliche Entwicklung. Das Umland soll diese Funktion insbesondere durch eigene Kompetenzen (z. B. Gesundheitswesen), die Bereitstellung großflächiger Gewerbeflächen, Naherholungspotentiale und Siedlungsflächen unterstützen. Vor diesem Hintergrund wurde zur Vorbereitung einer regionalen und territorialen Kooperation die Erarbeitung des „Teilraumgutachtens Stadt und Umland Regensburg“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert (2003 bis 2005).

Ziel des Gutachtens war es, die Kompetenzen des Raumes zu bündeln, zu profilieren und hierfür geeignete Projekte zu entwickeln. Auf Basis des Teilraumgutachtens konnten weitere Projekte der interkommunalen Kooperation entwickelt und die interkommunale Kooperation selbst im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, der Arbeitsgemeinschaft Lebens- und Wirtschaftsraum Regensburg, dauerhaft verankert werden.