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4. Dezember

Archiv - Denkmaladvent - Tür 4. Dezember

 

Hallergasse 1 

Dreigeschossiges Gebäude mit Mansardpultdach nach Westen, in dieser Form ab 1874 Erweiterung eines spätgotischen Anwesens. Haustüre mit kassettiertem Türblatt.

Das Gebäude ist Teil der reich ausgestatteten Brauereiwirtschaft „Zum Bär an der Kette“ oder „Brandlbräu“ in der Ostengasse 16, die seit etwa 1500 nachgewiesen ist, als Andreas Heindl das Brauhaus gründete. Der Braubetrieb lief bis etwa 1967. Der ursprüngliche Baubestand geht bis auf das 13. Jahrhundert zurück.

Der Hausname geht zurück auf die Straßenkette, die zur Absperrung der Hallergasse am Hauseck des Anwesens angebracht war, um größere Durchzüge von Menschen oder Truppen zu leiten. Die Bezeichnung „Bär an der Kette“ ist dabei wohl als Abgrenzung zu anderen Wirtschaften mit dem Namen „Bär“ wie „Goldener Bär“ zu sehen. Hierzu existiert die Sage vom Dieb, der durch einen Tanzbären erschreckt wurde, weshalb das Haus in Erinnerung an dieses Ereignis zu seinem Namen kam.

 

Archiv  - Denkmaladvent - Haus 4. Dezember

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