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2. Dezember

Archiv - Denkmaladvent - Tür 2. Dezember

 

Ostengasse 31, 33 -  Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters St. Matthias, später St. Klara

Einschiffige, genordete Kirche mit eingezogenem Chor, von 1613-1614 durch Baumeister P. Mauritius von Innsbruck errichtet, spätere Veränderungen. Das Doppelportal im Neurenaissance-Stil mit korinthischen Pilastern und Inschrift im Gebälk „ S. MATHIAE. AP(OSTU)LO. SACRUM“. Die beiden Türblätter in Neurenaissanceformen von 1889.

Anlässlich des Reichstages von 1613 entschloss sich Kaiser Matthias, in Regensburg ein Kapuzinerkloster zu gründen. Trotz des Widerstandes der evangelischen Reichsstadt, die bereits bestehenden katholischen Einrichtungen in der Stadt um ein weiteres Kloster zu ergänzen, konnte der ehemalige Weingarten des Damenstiftes Niedermünster an der Ostengasse erworben und am 10. Oktober 1613 der Grundstein gelegt werden.

Die mehrflügelige Anlage beherbergte von 1613-1810 das Kapuzinerkloster. Nach dessen Säkularisation nutzten die Nonnen des 1809 im Krieg zerstörten Klarissenklosters am Klarenanger die Anlage von 1811 bis 1968.

Die Klarissen zogen dann aufgrund städtischer Planungen, das Areal für eine Straßenschneise freizumachen, aus dem Kloster aus. Von diesen Plänen wurde Mitte der 1970er Jahre aber wieder Abstand genommen. Heute Nutzung der Kirche durch die rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde Hl. Dreifaltigkeit.

 

Archiv - Denkmaladvent - Haus 2. Dezember

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