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Projektfahrplan HAP

Der Hitzeaktionsplan

Symbolbild – Illustration von Regensburg mit einem Zeitstrahl darunter © Maria Ernst Designs

Die zunehmenden Hitzerisiken mit ihren teils gravierenden Folgen für Natur, Gesundheit, Infrastrukturen und das lokale Wirtschaftsleben haben Regensburg dazu veranlasst ein Hitzemanagement zu erarbeiten, welches 2022 vom Stadtrat beschlossen wurde (VO/22/19140/D3). 
Das Hitzemanagement definiert zehn Schlüsselmaßnahmen, die als essenziell für die Erhöhung der Klimaresilienz unserer Stadt identifiziert wurden.

Eine dieser zentralen Maßnahmen ist die Schlüsselmaßnahme M5 „Erstellung eines Informations- und Aktionsplans zum Thema Hitze“. Der Hitzeaktionsplan stellt ein übergreifendes Thema dar, das an mehreren Stellen in der Stadtverwaltung verankert ist und das uns alle betrifft. In Hitzeaktionsplänen können Maßnahmen für die individuellen Bedarfe und Gegebenheiten einer Kommune oder Einrichtung entwickelt und kommuniziert werden. Die Koordination dafür erfolgt durch die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz.

Logo - r-next © Janda + Roscher

Die interaktive Komponente des Hitzeaktionsplans ist Teilprojekt der Maßnahme "Resiliente Stadt" im Förderprojekt REGENSBURG_NEXT und wird im Rahmen der Förderkulisse "Modellprojekte Smart Cities" durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert. Die Platzierung als Umsetzungsmaßnahme der Regensburger Smart City Strategie ist ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig innovative, nachhaltige und vernetzte Lösungen für unsere Stadtentwicklung sind.

Was ist bisher passiert und wie geht es weiter?

Zum Projektstart haben sich die Fachämter der Stadt Regensburg Ende Januar 2026 getroffen. Dazu waren Vertreterinnen und Vertreter aus allen Direktorien und Referaten der Stadtverwaltung geladen, ebenso von den städtischen Töchtern (RTG und REWAG) sowie aus dem Landkreis (Gesundheitsregion plus und Gesundheitsamt).

Durch den Vormittag leitete eine externe kommunale Hitzeanpassungs-Expertin und freiberufliche Beraterin. Nach einem fachlichen Impulsvortrag, bei dem Alexandra Altmann die örtlichen Besonderheiten darstellte, wurden in der ersten Workshopphase bereits bestehende Maßnahmen zum Thema Hitzeschutz gesammelt. Im zweiten Workshopteil konnten die Teilnehmenden weitere Handlungsbedarfe äußern und gewichten. 

Der weitere Bearbeitungsprozess sieht ergänzende Follow-Up Termine in Kleingruppen und Eins-zu-eins-Gespräche mit den Fachämtern vor, damit bis zum Ende dieses Jahres die erste Version des Hitzeaktionsplans verabschiedet werden kann.

Fotografie - Auftaktveranstaltung Entwicklung Hitzeaktionsplan; Begrüßung der Teilnehmer durch Bürgermeister Ludwig Artinger Fotografie - Auftaktveranstaltung Entwicklung Hitzeaktionsplan; Motivierende Worte von Planungs- und Baureferent Florian Plajer Fotografie - Auftaktveranstaltung Entwicklung Hitzeaktionsplan; Ein Herzlich Willkommen von der Leitung der Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz Simone Hösl Fotografie - Auftaktveranstaltung Entwicklung Hitzeaktionsplan; Fachliche Impulse von Alexandra Altmann und Regina Vetter Fotografie - Auftaktveranstaltung Entwicklung Hitzeaktionsplan; Gemeinsame Sammlung von Bestandsmaßnahmen zum gesundheitlichen Hitzeschutz in Regensburg