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Vortrag (Regenbogen-)Flagge zeigen! Demokratie statt Neutralitätsmythos und Queerfeindlichkeit

Justitia mit Regenbogenflagge © Bilddokumentation Stadt Regensburg

Das Zeigen von Regenbogenflaggen und anderen Symbolen der Solidarität mit queeren Menschen wird zunehmend kontrovers diskutiert. Häufig wird dabei auf ein angebliches Neutralitätsgebot verwiesen. Doch was bedeutet politische und institutionelle Neutralität in einer demokratischen Gesellschaft tatsächlich? Müssen staatliche und öffentliche Einrichtungen gegenüber Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Angriffen auf demokratische Grundwerte "neutral" bleiben? Der Vortrag von Prof.in Dr.in Ulrike Lembke (Freie Rechtswissenschaftlerin in Berlin) beleuchtete aktuelle Debatten um Sichtbarkeit, Queerfeindlichkeit und demokratische Verantwortung. Er zeigte auf, warum Vielfalt, Menschenrechte und Gleichberechtigung keine parteipolitischen Positionen, sondern grundlegende Werte einer demokratischen Gesellschaft sind. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Institutionen und Einzelpersonen Haltung für Demokratie und Menschenrechte zeigen können, ohne den Anspruch demokratischer Offenheit aufzugeben.

Der Vortrag fand am 09.07. von 18-19.30 Uhr im Leeren Beutel (Bertoldstr. 9) mit einem anschließenden Get-together statt.


Barrierefreiheit:

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Eine Übersetzung in DGS oder Untertitelung können nicht angeboten werden. 


Kooperation der Servicestelle für Gleichstellung und Vielfalt der OTH Regensburg und dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Regensburg