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Kubus

Prinz Leo Kultur – soziokulturelle Zwischennutzung

Unter dem Motto „Prinz Leo Kultur“ rief das Kulturreferat im Mai 2021 zu einer soziokulturellen Zwischennutzung auf einem Teil des Gesamtareals der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne auf. So gewann die freie Kunst- und Kulturszene in Regensburg bis heute einen experimentellen Standort im Stadtosten. Aus diversen Beteiligungsprozessen ging durch die Bündelung von Synergieeffekten der Verein „Kulturviertel Regensburg e. V.” hervor, der seit dem 11. Juni 2021 für die soziokulturelle Zwischennutzung verantwortlich ist. Seither wurden vielfältige Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Feste in den noch übrig gebliebenen Gebäuden auf dem Areal umgesetzt. Im Jahr 2026 ging die Zwischennutzung bereits in die sechste Runde.

Fotografie: Workshopteilnehmer am Arbeiten in der PLK Fotografie: Stuhlkreis mit Teilnehmern einer Veranstaltung in der PLK Fotografie – Tanzende Personen, im Hintergrund ein DJ

Kunst und Kultur als tragende Säulen einer nachhaltigen Stadtentwicklung

Seit Beginn der Zwischennutzung vollzieht sich vor Ort ein deutlich erkennbarer Wandel auf dem Areal, denn in den nächsten Jahren entwickelt sich diese letzte bedeutende Konversionsfläche zu einem Innovationsquartier. Deshalb ist der Innere Südosten ein höchst spannendes Umfeld mit viel Potenzial für zukünftige kreative Strategien. Mit der soziokulturellen Initialnutzung hat die Stadt Regensburg bereits frühzeitig eine wegweisende Experimentierfläche als lebendigen Ort der Partizipation ermöglicht. Künstlerische Ateliers, urbane Produktionsräume und gemeinschaftliche Kulturformate haben Kunst und Kultur als tragende Säulen einer nachhaltigen Stadtentwicklung verankert und die Identität des künftigen Innovationsquartiers von Beginn an geprägt. Diese temporäre Aktivierung wirkt zudem stark sozial integrativ: Durch niederschwellige Community-Projekte und nachbarschaftliche Aktionen wurde die umliegende Bevölkerung aktiv eingebunden. Die Zwischennutzung leistet so einen essenziellen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und schafft ein starkes Gefühl von Identität und Zugehörigkeit für das neu entstehende Viertel.

Fotografie: mehrere Personen bei Holzbauarbeiten bei der PLK Fotografie: Gruppe beim gemeinsamen Essen bei der PLK Fotografie: Besucher bei einer Veranstaltung bei der PLK

Kubus – Partizipativer Impulsort für Kunst, Kultur und baukulturelle Bildung

Am 30.01.2025 hat der Stadtrat den dauerhaften Erhalt eines der Gebäude für eine soziokulturelle Nutzung festgelegt. Der „Kubus“, ein ehemaliges ABC-Übungsgebäude, soll künftig als physischer Knotenpunkt und partizipativer Impulsort soziale Teilhabe und nachhaltige Quartiersentwicklung prototypisch für neue Areale ausloten und evaluieren. An der Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Kreativen, Zivilgesellschaft und der künftigen Nachbarschaft zielt die Ertüchtigung und Aktivierung des Kubus darauf ab, Kunst, Kultur und baukulturelle Bildung durch kontinuierliche Formate und niederschwellige Beteiligungsangebote wie Workshops, Vortragsreihen und Ausstellungen vor Ort erlebbar zu machen. Weitere Details zum aktuellen Planungsstand können der öffentlich einsehbaren Beschlussvorlage VO/26/23263/41 eingesehen werden.

Fotografie: Workshop Gruppe mit Ansprechpartner bei der PLK Kubus-Gebäude mit Graffiti
Fotografie: Workshop Gruppe bei der PLK

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