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„HeimatPlus“ – Ausstellung von Barbara Wimmer-Bulin zum kulturellen Jahresthema

Was verbinden Menschen mit dem Begriff der Heimat? Ist es ein Ort, sind es die Menschen? Sind es Gerüche oder Gerichte? Was macht einen Ort zur Heimat? Wie fühlt sich es an, eine Heimat zu finden? Welche Erinnerungen haben Menschen an ihre Heimat? 

Mit diesen und weiteren Fragen hat sich in den letzten Monaten die Fotografin und Ethnologin Barbara Wimmer-Bulin intensiv beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind ab dem 9. Oktober in der Ausstellung „HeimatPlus. Heimat ist Erinnerung, Heimat ist Gegenwart und Heimat ist Zukunft.“ in den Räumlichkeiten der ehemaligen Santander-Bank am Haidplatz 8 zu sehen. 

Beheimatung als individueller Prozess

Um ihre Ausgangsfragen zu beantworten, interviewte Wimmer-Bulin Familien mit Bruchbiographien und macht damit auf die gesellschaftliche Konstruktion von Fremdheit und Vertrautheit aufmerksam. Denn letztendlich steckt hinter jedem Menschen seine eigene Geschichte der Beheimatung als individueller Prozess des „Sich-in-der-Umwelt-Zurechtfindens“. 

Bei der Ausstellung handelt es sich um ein konzeptionelles und partizipatives Format, in dem es erwünscht ist, die Geschichten von anderen zu erfahren, aber auch seine eigenen Geschichten mitzubringen, um eine Postkarte in die Heimat zu schreiben. 

Weitere Informationen

Die Ausstellung wird vom 9. bis 31. Oktober 2020 gezeigt, der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr, dienstags von 10 bis 12 Uhr und freitags von 9 bis 11.30 Uhr.

Am Donnerstag, 8. Oktober findet um 19 Uhr eine Vernissage statt. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter heimatplus@freenet.de erforderlich. 

Weitere Informationen über Barbara Wimmer-Bulin gibt es auf ihrer Internetseite www.barbarawimmer.de.