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Florian Toperngpong & Florian Hammerich

Kultur - Vorschaubild Toperngpong


Vorüberlegung

Seit seiner Kindheit ist der Regensburger Arnulfsplatz für Florian Toperngpong schon immer ein Ort gewesen, der anders ist: ein Ort der rauher und unwirtlicher ist als der Rest der Innenstadt. Ein Ort der kaum Charme versprüht, aber auf seine eigene Weise belebt ist. Ein Ort an dem Alt und Jung betrunken vor dem Kneitiner politisieren und witzeln, einen Steinwurf entfernt von adretten Premierengästen des Stadttheaters, die auf ein Taxi warten. Obdachlose und Freizeittrinker treffen hier auf Bankangestellte die sich in der Mittagspause eine Leberkassemmel holen, und pubertierende Möchtegern-Gangster sitzen hier brav neben Großmüttern und warten auf den Bus.

"Ich kenne einige, die den Arnulfsplatz bewusst meiden. Ich jedoch mag den Platz auf seine Art gerne, weil er sich gegen die sonst typische Regensburger Eigenart, seine Provinzialität mit Chic abstreifen zu wollen, erfolgreich behauptet. Er ist eben ein echtes Panoptikum unserer Gesellschaft, und nicht nur der Spiegel einer saturierten Schicht", sagt Florian Toperngpong.

Konzept
Die Litfaßsäule am Arnulfsplatz soll genutzt werden, um die Menschen sichtbar zu machen, die den Platz auch prägen. Mit einer Fotoreportage sollen diese Menschen in der gesamten gesellschaftlichen Bandbreite zu Wort kommen. Ihre Gedanken, Geschichten und Wünsche stehen daneben. Im Zusammenspiel macht die Arbeit dadurch sichtbar, welche Lebensläufe diesen Platz beseelen. Umgesetzt wird das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Florian Hammerich.

www.derhundertsteaffe.de

www.florianhammerich.com

Projektumsetzung an der Litfaßsäule am Arnulfsplatz