Klimaschutzkonzept

Zu sehen sind die Wahrzeichen Regensburg im Hintergrund: Der Regensburger Dom und die Steinerne Brücke. Dahinter eine Hügelige Landschaft mit Windrädern. Im Vordergrund findet ein Treffen von 3 Menschen statt, die mit Stadtplan auf dem Tisch und Pin-Board die nachhaltige Entwicklung Regensburgs planen. Hinter ihnen auf der Straße Fahrradfahrer und ein Elektrobus.KI-generiertes Bild © Stadt Regensburg, Stabstelle Klimaschutz und Klimaresilienz

Die Stabstelle Klimaschutz und Klimaresilienz arbeitet derzeit an einem Integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Regensburg, um den Klimaschutz strategisch weiterzuentwickeln und langfristig zu verankern. Ein solcher Klimaschutzplan ist dabei weit mehr als die Reduktion von Treibhausgasemissionen. Er schafft Planungssicherheit für Investitionen, unterstützt die Innovationskraft lokaler Unternehmen und sichert Regensburg als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort.

Projektverlauf

Zu Beginn des Prozesses stehen eine umfassende Ist- und Potenzial-Analyse, welche die aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt bewerten und bisherige Konzepte und Maßnahmen zusammenfassen. Wichtige Grundlagen sind die jährlich erstellten Monitoringberichte, der Aktionsplan Energie und Klima (APEK) sowie das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg. Darauf aufbauend werden Szenarien für die zukünftige Entwicklung von Energiebedarf und Treibhausgasemissionen entwickelt, die als Steuerungsinstrument für die kommunale Klimaschutzpolitik dienen – auch mit Blick auf das angestrebte Klimaneutralitätsziel 2035.

Ein zentrales Element des Integrierten Klimaschutzkonzepts ist die Beteiligung der Stadtgesellschaft. Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Institutionen werden aktiv in den Prozess eingebunden.

Am 13. Juni 2026 findet ein erster Beteiligungsworkshop zur Entwicklung von Maßnahmen zum Klimaschutz statt. Dabei sollen insbesondere die Perspektiven, Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger zu den vier Themenfeldern Mobilität, Wohnen, Stadtentwicklung und Ausbau erneuerbarer Energien gehört werden. Im World-Café-Format werden diese Themenfelder an vier Stationen diskutiert und Ideen dazu gesammelt. In einer abschließenden Runde werden diese nochmals reflektiert und in konkrete Maßnahmenvorschläge übersetzt. Diese fließen in den weiteren Prozess der Maßnahmenentwicklung des Klimaschutzkonzepts ein. Die Auswahl der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger erfolgt zunächst per Zufall und persönlicher Einladung, um ein repräsentatives Abbild der Stadtgesellschaft zu erhalten.

Das Herzstück des Integrierten Klimaschutzkonzepts bildet schließlich ein konkreter priorisierter Maßnahmenkatalog. In ihn fließen die Ergebnisse aus den Analysen, den Szenarien und der Akteursbeteiligung ebenso ein wie Erkenntnisse aus bereits laufenden Klimaschutz-Aktivitäten, beispielsweise den bestehenden städtischen Förderprogrammen.