17. April 2026: Großbrand im Stadtosten

Kurz nach 19 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einer zunächst unklaren Rauchentwicklung im Bereich der Dieselstraße alarmiert. Bereits während des Ausrückens wurde das Einsatzstichwort aufgrund einer weithin sichtbaren Rauchsäule erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Hälfte einer Lagerhalle mit einer Ausdehnung von etwa 60x80 Metern bereits in Vollbrand. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Brandereignisses wurde umgehend ein umfassender Löschangriff mit einer Vielzahl von Strahlrohren eingeleitet. Der damit verbundene hohe Löschwasserbedarf machte es erforderlich, das Wasser über teils mehrere hundert Meter lange Schlauchstrecken – bis zu 700 Meter – zur Einsatzstelle zu fördern. Die Wasserversorgung wurde unter anderem aus dem Bereich der Landshuter Straße sichergestellt. Der hierfür notwendige hohe Personal- und Materialeinsatz wurde durch die Nachalarmierung zahlreicher Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg gewährleistet.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde eine Warnung der Bevölkerung veranlasst. Parallel dazu führten Einsatzkräfte Messungen auf mögliche Schadstoffe im Ausbreitungsbereich der Rauchsäule bis in den Bereich Bad Abbach durch. Sämtliche Messungen verliefen unauffällig, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand.

Der Löschangriff zeigte Wirkung, jedoch waren aufgrund der Ausdehnung des Brandobjekts weiterhin Nachlöscharbeiten über das ganze Wochenende erforderlich. Erst am Sonntagmittag wurde schließlich „Brand aus“ gemeldet. 

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg waren zahlreiche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, darunter die FF Burgweinting, Oberisling, Pentling, Neutraubling und Bad Abbach sowie die Löschzüge Weichs, Altstadt, Winzer, Keilberg und Harting. Ebenfalls vor Ort waren Polizei, Rettungsdienst mit Unterstützung der SEG-Verpflegung, Umweltamt sowie Fachberater des THW und ein Fachberater Gefahrgut.

Die Wachbesetzung wurde durch dienstfreies Personal der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt, um den Grundschutz im Stadtgebiet weiterhin zu gewährleisten. Bis in den Beginn der neuen Woche hinein waren die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge beschäftigt. Mehrere Kilometer Schlauchmaterial, zahlreiche Atemschutz- und Messgeräte und alle darüber hinaus eingesetzten Gerätschaften mussten gereinigt und überprüft werden.

Einsatzleiter: Jens Schuhmann, Inspektionsdienst

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