Europaministerin Emilia Müller besucht die BS II

Am EU-Projekttag, der in diesem Schuljahr am 14. Mai stattfand, besuchte Frau Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller auf Initiative des Fachbetreuers für Sozialkunde, StD Werner Ulsamer die Städtische Berufsschule II. Dieser Tag wurde erstmals während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Merkel ausgerufen. Ziel dieses Tages ist es, Jugendlichen die Europäische Union näher zu bringen.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter OStD Anton Nenning und den Grußworten von Bürgermeister Gerhard Weber weckte der Fachbetreuer mit einer Bilderpräsentation Interesse für die Geschichte der EU und zeigte die Erfolge europäischer Politik auf. Er verwies aber auch auf die Probleme. Bilder der europäischen Hauptstädte und der vielfältigen Landschaften stimmten auf das Thema Europa ein.

 

Vor zahlreichen Berufsschulklassen ging Frau Staatsministerin Emilia Müller zunächst in ihrem Vortrag auf die Bedeutung und die Vorteile der EU vor allem auch für den ostbayerischen Raum ein. Das heikle Thema Finanzkrise sparte sie nicht aus. Sie erklärte den anwesenden Schülerinnen und Schülern die Problematik der Stabilität des Euros und verwies auf mögliche Folgen des Scheiterns des Finanzstabilitätspaktes. Besonders stellte Sie die Vorteile der Freizügigkeit innerhalb der EU gerade für die jungen Menschen heraus und machte mit Hilfe eigener früherer Erlebnisse die Bedeutung des Schengener Abkommens deutlich. Sehr aufmerksam folgten die Anwesenden der bayerischen Europaministerin, die dann ihre Aufgaben beschrieb und Beispiele für den anstrengenden Tagesablauf zwischen München, Berlin und Brüssel aufzeigte.

 

In einer abschließenden intensiven Diskussion nahmen viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit wahr, Fragen an Frau Ministerin Emilia Müller zu verschiedenen Themen europäischer Politik zu stellen.

 

   

   Bürgermeister Weber

  

   Europaministerin Müller

   

    Fachbetreuer Ulsamer

 

Schüler beim Vortrag von Ministerin Emilia Müller

 

Schulleiter Anton Nenning überreicht ein Gastgeschenk

 

Gegen Ende der Veranstaltung bedankte sich der Schulleiter mit kleinen Geschenken bei der Ministerin und Ihrer Referentin, Frau Ministerialrätin Dr. Taubenböck, die sie begleitete. Alle waren von der gelungenen Veranstaltung sehr angetan und lobten vor allem die Aufmerksamkeit, das große Interesse und die Diskussionsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler.

 

v.l.: Bürgermeister Gerhard Weber, Ministerin Emilia Müller, Schulleiter Anton Nenning, Stellvertretender Schulleiter Bernd Märkl, Fachbetreuer Sozialkunde Werner Ulsamer

 

> Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 16./17.05.2012

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