Gedenken an die Reichspogromnacht

Am 9. November, exakt dem Tag der Reichspogromnacht, fand in der Aula des Berufsschulzentrums vor zahlreichen Berufsschulklassen eine Veranstaltung zum Gedenken an eines der schrecklichsten Ereignisse deutscher Geschichte statt.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiterstellvertreter, Herr StD Bernd Märkl und Herrn Detlef Staude von der Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnete der Fachbetreuer Sozialkunde, StD Werner Ulsamer dieses Zusammentreffen mit zwei Videoclips. Zur Einstimmung zeigte er das vom Schriftsteller Hanns Dieter Hüsch selbst vorgetragene Gedicht „Das Phänomen“ und anschließend  die digitale Animation der „wiederaufgebauten Regensburger Synagoge“, die von Architekturstudenten der FH Regensburg erstellt wurde.

Herr Dr. Angerstorfer von der Uni Regensburg, der von der Friedrich-Ebert-Stiftung als Referent eingeladen wurde, berichtete anschließend sehr informativ und detailliert über das unsägliche Leid, das die Nazis beginnend mit der Reichspogromnacht der jüdischen Bevölkerung in Regensburg zufügten. Leben erhielten seine Schilderungen durch das Einbeziehen einer kleinen Bilder -und Dokumentenausstellung mit Originalbeispielen aus Regensburg, die vom Fachbetreuer in der Aula angebracht wurde.
Die angespannte Konzentration und Ruhe der Schülerinnen und Schüler zeigte wie sehr sie durch die Schilderungen von Dr. Angerstorfer berührt und betroffen waren.
Abschließend bedankte sich der Schulleiterstellvertreter beim Referenten, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung für die kostenlose Durchführung und beim Fachbetreuer für die Initiative für diese Veranstaltung und Organisation in der Schule.
Besonders würdigte er die Anwesenheit der Stadträte Herr Prof. Dünninger und Herrn Graf.

 

 Begleitende Plakatausstellung

 

Eröffnet wurde die Ausstellung durch den

Schulleiterstellvertreter StD Bernd Märkl (o.l.) und
Detlef Staude (u.l.) von der Friedrich-Ebert-Stiftung

  Den Vortrag hielt Dr. Angerstorfer (u.r.).  

 

> mehr dazu im Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 10.11.11
> mehr dazu im Bericht der Donaupost vom 10.11.11

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