Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern"

Am Donnerstag, 22. September 2011 wurde in der Aula der Schule in Anwesenheit mehrerer Berufsschulklassen die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ eröffnet.
Diese Ausstellung, die zwei Wochen lang zu sehen ist und von Berufsschulklassen im Rahmen des Unterrichtes besucht wird, wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipiert.
Sie wurde vom Fachbetreuer Sozialkunde, Herr StD Ulsamer an die Schule geholt, aufgebaut und organisatorisch betreut. Den Lehrkräften der teilnehmenden Klassen wurden Arbeitsblätter und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt.

Zu Beginn der Eröffnungsveranstaltung wies der Schulleiter, Herr OStD Nenning  nach der Begrüßung der anwesenden Schülerinnen und Schuler und der Gäste auf die Bedeutung dieser Ausstellung für die Schule hin. Er forderte die Auszubildenden auf, wachsam zu sein gegenüber Radikalismus von links und rechts. Immerhin sei die Demokratie innerhalb von nur sieben Wochen von Hitlers Diktatur verdrängt worden.
Herr Zintl, Leiter des Regionalbüros der Friedrich Ebert-Stiftung begründete am Beispiel der jüngsten Mordanschläge eines Rechten in Norwegen die Notwendigkeit der Aufklärung der Schülerinnen und Schüler über die Gefahren des Rechtsextremismus.
Bürgermeister Weber bedauerte in seinen Begrüßungsworten die Tatsache, dass es aus Altersgründen immer weniger Zeitzeugen gibt. Das Wissen über die Vergangenheit muss deswegen vor allem über die verschiedenen Medien an junge Menschen weitergegeben werden. Natürlich spielt dabei die Schule eine bedeutende Rolle. Diese Ausstellung in der BS II trage zur Wissensvermittlung und Aufklärung in besonderem Maße bei.
Frau Carolin Braun, die sich vor allem wegen der Gründung einer rechtsradikalen Kameradschaft in ihrem Heimatort Dietfurt  besonders gegen Rechtsradikalismus engagiert, klärte im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung in einem längeren Referat mit anschließender lebhafter Diskussion über den Rechtsradikalismus auf. Sie bezog sich dabei auf einige Bereiche, die auch Themenschwerpunkte der Ausstellung sind:

Merkmale des Rechtsradikalismus, Rechtsradikale Parteien, Jugendszene, Einstieg in die Jugendszene, Internet, Rechtsradikale Musik, Erkennungszeichen, Möglichkeiten des Handelns gegen Rechtsradikalismus.

 

> Siehe dazu den Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 23.09.2011

 

 

Bürgermeister Weber

 

Herr Zintl,

Friedrich Ebert Stiftung

 

Schulleiter Nenning

 

  Beispiele aus der Plakatausstellung

 

 

 Schüler einer Fotoklasse                                 

                                                    Frau Carolin Braun

 
                

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