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Regensburg ist Öko-Modellregion

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber überreichte den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden.

Die 15 neuen Öko-Modellregionen können loslegen - Regensburg
von links: Thomas Gollwitzer (Leiter ALE Oberpfalz), Bürgermeister Jürgen Huber, Landrätin Tanja Schweiger, Staatsministerin Michaela Kaniber, Elisabeth Sojer-Falter (Abteilungsleiterin Landratsamt Regensburg), Helmut Melchner (Leiter AELF Regensburg) © Seyfarth/Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die 15 neuen Öko-Modellregionen in Bayern können an die Arbeit gehen: Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat am Donnerstag den Siegern der dritten Wettbewerbsrunde ihre Urkunden überreicht. „Damit können Sie gleich loslegen, Ihre überzeugenden Konzepte in die Tat umzusetzen und damit zu einer der bayerischen Vorbildregionen in Sachen Öko-Landbau werden“, sagte die Ministerin beim Festakt im Münchner Ministerium. Insgesamt gibt es nun bayernweit 27 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen, die aus 520 Kommunen bestehen und fast 30 Prozent der Landesfläche abdecken. Sie hatten sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und die Jury mit ihren Konzepten überzeugt, wie sie der Produktion und dem Absatz heimischer Lebensmittel in der Region zukunftsweisende Impulse verleihen wollen.

Die Öko-Modellregionen sind ein wichtiger Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio 2020“, mit dem der Öko-Landbau in Bayern deutlich vorangebracht werden soll. Zudem trägt die Ausweitung um 15 neue Regionen dem besonderen Anliegen der Artenvielfalt und damit auch des Volksbegehrens Rechnung. Die lokalen Bündnisse werden in den kommenden zwei Jahren über die Ämter für Ländliche Entwicklung bei der Umsetzung ihrer vielfältigen Projekte unterstützt und gefördert. 75 Prozent der Kosten für die Stelle des Projektleiters vor Ort werden vom Freistaat übernommen, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamtfördervolumen beträgt knapp 1,5 Millionen Euro pro Jahr.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 2. Mai 2019