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Ausstellung „ach wie nett“ im W1 – Zentrum für junge Kultur

Handarbeit als Kunst

In ihrer Ausstellung „ach wie nett“ möchten Louisa Desirée Grambole und Paula Birnbaum die Besucherinnen und Besucher dazu einladen, die Vielfalt und Bedeutung von textiler Handarbeit zu erleben. Die Ausstellung ist vom 25. September bis 25. Oktober 2026 im W1 – Zentrum für junge Kultur (Weingasse 1) zu sehen, der Eintritt ist frei. Das Projekt ist ein Beitrag zum kulturellen Jahresthema „Fingerspitzengefühl“. Am Donnerstag, 24. September 2026, findet um 19.30 Uhr eine Vernissage statt, die Künstlerinnen sind anwesend.

Handarbeit als Kunst
Die Ausstellung rückt die textile Handarbeit, die seit einigen Jahren ein fulminantes Comeback erlebt, in den Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich in Texturen, Farben und Formen aufzuhalten und zu verlieren. Dabei sind neben traditionellen Häkel-, Strick- und Näharbeiten moderne Interpretationen zu sehen, die die Grenzen zwischen Handarbeit und Kunst verschwimmen lassen und die Frage aufwerfen, ab wann Handarbeit als Kunst betrachtet wird.

Rahmenprogramm
Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm, bei dem die Künstlerinnen tiefere Einblicke in ihre Arbeit gewähren. Bei der beliebten Reihe „Home is where the Art is“ wird am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr im Kulturcafé im W1 ein Künstlerinnengespräch angeboten.

Die Ausstellung mündet in der alljährlichen Handmademesse des W1 und ist somit auch Teil des diesjährigen Popkulturfestival PUSH. Zu diesem Anlass laden die Künstlerinnen dazu ein, sie zur Finissage ihrer Ausstellung am Sonntag, 25. Oktober 2026, zwischen 14 und 18 Uhr zu besuchen. Vor Ort können von den Künstlerinnen gestaltete Aufnäher erworben und direkt auf mitgebrachte Klamotten genäht werden.

Über die Künstlerinnen
Louisa Desirée Grambole (*1996) schenkt Stoffresten ein neues Leben, indem sie daraus tragbare Kunstwerke und textile Installationen entstehen lässt. Nichts wird weggeworfen – in jedem Textil erkennt sie Möglichkeiten der Weiterverwendung und kreativen Umgestaltung. Ganz nebenbei strickt sie seit fünf Jahren täglich an ihrem Schaltagebuch, das inzwischen über 40 Meter misst. Dieses wird neben anderen Kunstwerken in der Ausstellung „ach wie nett“ zu sehen sein.

Paula Birnbaum (*1994) arbeitet üblicherweise in der Ölmalerei, in welcher sie sich mit der (menschlichen) Figur in flüchtigen Situationen beschäftigt und zwischenmenschliche Interaktionen zeigt. Für die gemeinsame Ausstellung mit Louisa Desirée Grambole widmet sie sich zudem ihrer zweiten kreativen Leidenschaft: dem Arbeiten mit Wolle und Stoff, insbesondere dem Häkeln. Neben reinen Häkelstücken werden auch Verbindungen der beiden Gattungen ausgestellt.

Weitere Informationen
Die Ausstellung „ach wie nett“ kann vom 25. September bis 25. Oktober 2026 im W1 – Zentrum für junge Kultur (Weingasse 1) besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind mittwochs, donnerstags und freitags von 16 bis 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Galerie des W1 befindet sich im 1. OG und ist nicht barrierefrei zugänglich.

Das Projekt findet im Rahmen des kulturellen Jahresthemas 2026 „Fingerspitzengefühl“ statt und wird von der Stadt Regensburg finanziell unterstützt. Weitere Informationen zum Jahresthema unter www.regensburg.de/fingerspitzengefuehl

16. September 2026

Fotografie – Flyer ach wie nett Fotografie – Lebensschal Fotografie – Paula Birnbaum und Louisa Desirée Grambole

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