Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft in Regensburg

Stadt startet Integriertes Klimaschutzkonzept

Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) startet die Stadt Regensburg einen strukturierten Prozess, um Klimaschutz strategisch weiterzuentwickeln und langfristig zu verankern. Bis Ende 2026 wird ein Fahrplan erarbeitet, der aufzeigt, wie sich Regensburg schrittweise in Richtung Klimaneutralität entwickeln kann – zum Nutzen aller, die hier leben und arbeiten. Das Konzept baut dabei auf bereits bestehenden Strategien und Planungen der Stadt auf und führt diese systematisch zusammen.

„Mit dem Integrierten Klimaschutzkonzept wollen wir unsere bisherigen Aktivitäten bündeln, bewerten und gezielt voranbringen“, erklärt Umweltbürgermeister Ludwig Artinger.

Gewinn für Lebensqualität und Wirtschaft
Das Integrierte Klimaschutzkonzept ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt Regensburg. Es schafft eine gemeinsame Grundlage, um wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg zu bringen. Dabei ist Klimaschutz weit mehr als die Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Ein strategisch ausgerichteter Klimaschutzplan stärkt die Resilienz der Stadt gegenüber den Folgen des Klimawandels und schafft Planungssicherheit für Investitionen. Er sichert Regensburg als attraktiven Wirtschafts- und Lebensstandort.

Analyse, Beteiligung und Maßnahmen als zentrale Bausteine im Projektablauf
Zu Beginn des Prozesses steht eine umfassende Bestandsanalyse, welche die aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt bewertet und bisherige Konzepte und Maßnahmen zusammenfasst. Wichtige Grundlagen liefern unter anderem die jährlich erstellten Monitoringberichte, der Aktionsplan Energie und Klima (APEK) sowie das Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg und der kommunale Wärmeplan. Darauf aufbauend werden Potentiale identifiziert und Szenarien für die zukünftige Entwicklung von Energiebedarf und Emissionen entwickelt, die als Steuerungsinstrument für die kommunale Klimaschutzpolitik dienen – auch mit Blick auf die ehrgeizigen Ziele der Stadt wie eine Klimaneutralität bis 2035.

Das Herzstück des Integrierten Klimaschutzkonzepts bildet schließlich ein konkreter priorisierter Maßnahmenkatalog. In ihn fließen die Ergebnisse aus den Analysen und entwickelten Szenarien ebenso ein wie Erkenntnisse aus bereits laufenden Aktivitäten, beispielsweise dem städtischen Förderprogramm `Regensburg effizient´.

Ein zentraler Aspekt bei der Aufstellung von Maßnahmen zum Klimaschutz und entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts ist die Beteiligung der Stadtgesellschaft. Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Institutionen werden aktiv in den Prozess eingebunden.

Im Frühsommer 2026 werden Bürgerinnen und Bürger zu einem Beteiligungsworkshop eingeladen, um ihre Perspektiven einzubringen und gemeinsam an konkreten Maßnahmen für den Klimaschutz weiterzuarbeiten. „Klimaschutzmaßnahmen sollen wirklich zum Alltag der Menschen passen“, so Bürgermeister Ludwig Artinger.

Orientierung und Planungssicherheit für alle Beteiligten
„Das neue Klimaschutzkonzept soll Orientierung und Planungssicherheit bieten – für die Verwaltung, die politischen Gremien, die Bürgerschaft und die Unternehmen“, betont Ludwig Artinger. „Sicher ist: Regensburg nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.“

Die Koordination und Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts übernimmt die Stabsstelle Klimaschutz und Klimaresilienz der Stadt Regensburg in Kooperation mit HIC Consulting, einem Beratungsunternehmen mit langjähriger Erfahrung im kommunalen Klimaschutz.

Weitere Informationen zu den Klimaschutzaktivitäten der Stadt Regensburg unter www.regensburg.de/greendeal

21. April 2026

 

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