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Jüdische Spuren – Regensburg und Sulzbürg

Fotoausstellung von Edgar Pielmeier in der Neupfarrkirche

Von 2. August bis 9. September 2019 ist in der Neupfarrkirche (Neupfarrplatz 1) die Ausstellung „Jüdische Spuren – Regensburg und Sulzbürg“ des Fotografen Edgar Pielmeier zu sehen.
Im Rahmen des kulturellen Jahresthemas 2019, das die Auslöschung der jüdischen Gemeinde in Regensburg von 1519 als historischen Anlass hat, rückt die Ausstellung den jüdischen Friedhof in Sulzbürg und das Kunstwerk des Künstlers Dani Karavan am Neupfarrplatz in Regensburg in den Mittelpunkt. Die Vernissage findet am Donnerstag, 1. August 2019, um 18 Uhr statt.

 

Jüdische Spuren in Sulzbürg und Regensburg

Im ersten Teil der Ausstellung zeigt Edgar Pielmeier Bilder des jüdischen Friedhofs in Sulzbürg aus der Zeit von 2007 bis 2008 – vor der Sanierung der Grabsteine.
Der zweite Teil hat die Entstehung des Kunstwerks am Regensburger Neupfarrplatz zum Thema. Das Kunstwerk des israelischen Künstlers und Bildhauers Dani Karavan bildet den Grundriss der 1519 zerstörten jüdischen Synagoge nach und wurde als ein Ort der Begegnung entworfen. Die Fotos sind in der Zeit von 2004, teilweise im Betonwerk Klee in Viernheim, bis zur Eröffnung am 13. Juli 2005 in Regensburg entstanden.

Das kleine Dorf Sulzbürg bei Neumarkt und die Stadt Regensburg verbindet die Tatsache, dass christliche und jüdische Bewohnerinnen und Bewohner über Jahrhunderte in friedlicher Koexistenz zusammengelebt hatten – bis zur Katastrophe. Beide Geschichten führt diese Ausstellung zusammen.

 

Weitere Informationen

Die Ausstellung kann bis einschließlich 9. September täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zum kulturellen Jahresthema 2019 unter www.regensburg.de/kultur/veranstaltungen-des-kulturreferats/jahresthema-2019