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Pilsen Designweek 2017

Regensburger Design-Delegation präsentierte sich vom 17. bis 19. November dem tschechischen Publikum

Bei der Pilsen Designweek 2017 begeisterte eine bunte Mischung aus Aktionen und außergewöhnlichen Produkten von 45 Ausstellern und Akteuren die rund 2000 Besucherinnen und Besucher auf dem Kreativareal DEPO2015. Mit dabei waren zehn Regensburger Kreative, die während der Designweek drei Tage lang ihre Ideen und Produkte präsentierten.

Neben dem Fotoprojekt „Urban Structures“ von Katharina Tenberge, die Regensburg und Pilsen auf besondere Weise in Beziehung setzte, präsentierten mehrere Labels aus Regensburg ihre Mode, vertreten durch einige der Initiatoren des Regensburger Fashion-Pop-Up-Stores: Everydè People und MarieJuliee.

Accessoires und Dekoratives gab es bei den Studierenden des Industriedesign-Kollektivs „IDeas + Friends“. Graphikdesignerin Marion Kapferer bot dem Publikum die Möglichkeit, das persönliche Abbild als Pixel-Charakter gestalten zu lassen. Drei Industriedesign-Studenten der OTH Regensburg, Matthias Seidl, Matthias Gschwendtner und David Messerer zeigten mit ihrem Projekt „Human Toolbox“ den Besucherinnen und Besuchern, wie schnell aus einer Idee ein Prototyp entwickelt werden kann. Georg Milde, Industriedesigner und Dozent an der OTH Regensburg, entwickelte diese Ideen mit den lokalen Designlabels und Besucherinnen und Besuchern der Messe vor Ort. Zudem ließ sich Street-Art Künstler Andre Maier beim Live-Painting auf rund sieben Metern Wandfläche über die Schulter blicken.

Ein Projekt, das Menschen verbindet
Der Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern wie auch Workshops und Vorträge sowie eine Modenschau des Pilsener Labels „OM Touch“ rundeten das Wochenende ab. Das Kooperationsprojekt zwischen der Pilsen Designweek 2017 und der Stadt Regensburg wurde im Rahmen des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert, der gezielt Projekte unterstützt, um Menschen beider Länder zusammenzuführen.
Durch ein offenes Bewerbungsverfahren des Regensburger Clustermanagements Kultur- und Kreativwirtschaft wurden die regionalen Gestalter ausgewählt, und sie erhielten die Chance, sich mit Ideen, Entwürfen und Produkten dem Publikum der tschechischen Partnerstadt vorzustellen.