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Neues rund um das Klärwerk

Stadt informiert über laufende und zukünftige Maßnahmen

Einmal mehr stand das Klärwerk der Stadt Regensburg im Fokus einer Tagung, zu der die Stadtverwaltung Vertreterinnen und Vertreter aus neun umliegenden Gemeinden und Städten, dem Abwasserzweckverband Regental sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes eingeladen hatte. Die rund 25 Gäste konnten sich bei dieser Gelegenheit ein genaues Bild darüber machen, welche baulichen und betrieblichen Maßnahmen an dem Klärwerk zuletzt durchgeführt wurden, welche gerade laufen oder in den kommenden Jahren notwendig werden.

So hat die Stadt in den vergangenen drei Jahren beispielsweise die drei Faulbehälter saniert. Damit besteht nun die Möglichkeit, die Methangasproduktion zu erhöhen, mit dem Ziel, den notwendigen Strombedarf mit den Blockheizkraftwerken bis zu 100 Prozent selbst zu erzeugen. In der biologischen Reinigungsstufe wurden in den letzten beiden Jahren die technischen Anlagen für die Sauerstoffversorgung gereinigt und betrieblich optimiert, um die Reinigungsleistung zu erhöhen.
Aktuell wird für die Prozesssteuerung der Abwasserreinigung ein Simulationssystem installiert, das künftig dem Bedienpersonal als Entscheidungshilfe für die Anlagensteuerung zur Verfügung steht.

Mit der Bevölkerung wachsen die Anforderungen
Für die kommenden Jahre kündigte das Tiefbauamt der Stadt Regensburg ebenfalls mehrere umfangreiche Maßnahmen an. Unter anderem sei geplant, die Anlagentechnik für die Phosphorelimination, die Rechenanlage sowie die technischen Anlagen der biologischen Reinigungsstufe zu erneuern. Ebenso wird ab dem Jahr 2018 eine umfangreiche Gebäudesanierung des 40 Jahre alten Gebäudebestandes durchgeführt. Damit das Klärwerk auch künftig die Anforderungen hinsichtlich der notwendigen Reinigungskapazität und –leistung sicher erfüllen kann, werden ab dem Jahr 2018 weitere Planungen beauftragt.

Für die Gäste aus den umliegenden Gemeinden sind diese Informationen von großer Bedeutung, da sie Investitionen an der Kläranlage anteilig mittragen. „Gerade vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung im Einzugsbereich derzeit stark wächst und weiter wachsen wird, ist das gemeinsame Interesse groß, dass das Klärwerk baulich und betrieblich auch den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte gewachsen ist“, erklärte Peter Bächer, Leiter des Tiefbauamtes.