Welterbe heute und morgen

Seit 2006 gehört die Altstadt Regensburg mit Stadtamhof zum UNESCO-Welterbe. Derzeit entwickelt die Stadt den von der UNESCO geforderten Welterbe-Managementplan. Dieser dient dazu, den Erhalt und die Entwicklung des Welterbegebiets langfristigen zu steuern. An der Erarbeitung des Managementplans beteiligen sich auch Regensburger Bürger und Interessenvertreter.

Bürgerinnen und Bürger diskutierten die Weiterentwicklung des Welterbes

Am 5. und 6. Februar hatte die Stadt daher eingeladen, um beim Welterbe-Dialog über die Zukunft des Welterbes zu diskutieren. Über 70 interessierte Regensburgerinnen und Regensburger folgten der Einladung. An zwei Tagen wurden Fragestellungen unter anderem zum baulichen Erbe wie zum Tourismus und der Stadtentwicklung des Welterbegebietes thematisiert. Für sechs verschiedene Handlungsfelder entwickelten Arbeitsgruppen bestehend aus Bürgern und Interessensvertretern am Freitagabend und am Samstag Vorschläge für konkrete Maßnahmen, die darauf abzielen, das Welterbe zu schützen und weiterzuentwickeln. Am Samstagnachmittag präsentierten die sechs Arbeitsgruppen ihre Arbeit beider Tage.

Alle eingebrachten Vorschläge werden auf ihre Umsetzungsfähigkeit geprüft und mit der Stadtspitze abgestimmt. Schließlich werden sie dem Stadtrat vorgelegt, der über die Umsetzung entscheidet.

Welterbe-Managementplan

Die Regensburgerinnen und Regensburger werden an der Erarbeitung des Managementplans auch weiterhin beteiligt. Zwei Bürgervertreter, Dr. Rosa Micus und Dr. Peter Morsbach, beide Teilnehmer des Welterbe-Dialoges, begleiten zukünftig den Prozess.

Die Bearbeitung des Welterbe-Managementplans soll Anfang 2011 abgeschlossen sein. Dann soll der Plan dem Stadtrat präsentiert werden.

 

 

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