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Bisherige Ausstellungen

Überblick über alle Ausstellungen, die bisher im Welterbezentrum stattgefunden haben

Sonderausstellung: Das jüdisch-mittelalterliche Erbe der Stadt Erfurt

Die Stadt Erfurt war durch ihre Lage in der Mitte Deutschlands bereits im Mittelalter nicht nur zentraler Handelsort, sondern auch geistliches und geistiges Zentrum. Die Lage an wichtigen europäischen Handelsrouten bot ideale Bedingungen für Geld– und Warenhandel, die Juden im Mittelalter erlaubt waren. Gleichzeitig profitierte die Stadt stark von der jüdischen Bevölkerung und forderte deren Niederlassung an zentraler  Stelle.

Am 19. Januar 2017 eröffnet die Regensburger Planungs- und Baureferentin Frau Christine Schimpfermann um 18:30 Uhr die Ausstellung der Stadt Erfurt im UG des Historischen Salzstadels.

Begleitet wird die Eröffnung weiterhin von einem Vortrag der UNESCO-Welterbe Beauftragten für Erfurt, Frau Sarah Laubenstein, die neben den historisch wichtigsten Ereignissen, ebenfalls etwas über den Bewerbungsstatus der Stadt Erfurt um den Welterbetitel berichten wird.

Die Ausstellung läuft von 19. Januar bis 16. März 2017.

Eintritt ist kostenfrei.


Sonderausstellung: DANUBIART 2016

DANUBIART 2016 - Street Art aus den Donauländern zum 10-jährigen Welterbejubiläum

Zur Eröffnung des dreitätigen Kunst-Events präsentiert die DANUBIART eine vielversprechende Auswahl frischer moderner Kunstwerke und einige der SchöpferInnen gleich dazu. KünstlerInnen aus fünf Donau-
Anrainer-Nationen stellen dabei erstmals ihre von Zeitgeist geprägten Werke zum Themenschwerpunkt „X“: Die Donau – (d)ein Fluß – (d)ein Europa, im Besucherzentrum des Welterbe Regensburg gemeinschaftlich zur schau.

Für interessierte Ausstellungsbesucher eine wunderbare Gelegenheit in direkten Dialog mit jungen kunstschaffenden weltoffenen EuropäerInnen zu treten, um so mehr über sie, ihr Schaffen und ihr Leben zu erfahren.

Wann: Freitag, 26.08.2015 // 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung
Wo: Besucherzentrum Welterbe Regensburg, Salzstadl
Was: DANUBIART 2016 // Vernissage
Dauer: Freitag, 26.08. bis Sonntag, 16.10.2016


Titelbild - Broschüre - Jubiläum Altstadtfreunde (C) AltstadtfreundeJubiläum der Altstadtfreunde © Altstadtfreunde

50 Jahre Altstadtfreunde Regensburg - „Wir wollen Wächter sein“

Ausstellung im Besucherzentrum Welterbe im Historischen Salzstadel. Bis 25. August 2016, täglich von 10 bis 19 Uhr.

Eine besondere Geburtstagsüberraschung machte die Stadt Regensburg den Altstadtfreunden: die Einladung, sich im Besucherzentrum Welterbe in einer Ausstellung zu präsentieren und somit auch anlässlich des Welterbe-Jubiläums das zu feiern und zu zeigen, worauf die Bürgervereinigung besonders stolz sein kann. Das gemeinsame Ziel der Stadt sowie der Freunde der Altstadt soll dabei immer im Mittelpunkt stehen: das beste für die Altstadt Regensburgs, für ihre Menschen, ihre Bauwerke und ihre Naturräume. Auch wenn es durchaus kontroverse Standpunkte gab und gibt, zeigt die Ausstellung in zahlreichen Beispielen, wohin die „Wächter“ die Stadt durch ihre steten Mahnungen gebracht haben.


Ausstellung "Die Entstehung der Weltkultur entlang der Donau" vom 11. März bis 15. April

Die frühe Einwanderung und Kulturevolution als Motor europäischer Identität

Die hochwertige Schau wurde von der Europäischen Donauakademie und der Universität Ulm konzipiert. Eine deutschsprachige Begleitbroschüre erhalten die Besucherinnen und Besucher kostenlos am Infopunkt im Besucherzentrum. Sie finden sie auch hier im rechten Bereich zum Download.

Diese Ausstellung beschreibt erstmals die Donau als eine wichtige Orientierungslinie für die Migrationsbewegung des modernen Menschen (Homo sapiens) dem „weisen Menschen“ von Ostafrika kommend nach Mitteleuropa. Er kam vor etwa 50.000 Jahren auf dieser Wanderung in einen Lebensraum mit günstigen klimatischen Bedingungen und reichen Nahrungsressourcen – und eine sehr geringe Dichte der Neandertaler. Am vorläufigen Ende dieser langen Reise entwickelte der moderne Mensch an der oberen Donau die erste kulturelle Epoche der Welt, deren archäologisch erforschte Zeugnisse Auskunft über die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten des Menschen geben. Von diesem Kulturort wanderte der Mensch in mehreren Wellen entlang des Donautals und hinterließ bemerkenswerte Skulpturen, Musikinstrumente, Symbole sowie Hinweise auf transzendentes und planerisches Denken und seine technologischen Kenntnisse.


Salzstadel mit Steinerner Brücke (C) Stadt Regensburg Peter FerstlSalzstadel bei Sonne © Stadt Regensburg Peter Ferstl

Alles über die Steinerne Brücke - 2. Juni bis 21. November 2014

Die „Steinerne“ war der Star des Welterbetages 2014. Ihr und ihrer Instandsetzung ist auch eine Ausstellung im Untergeschoss des Besucherzentrums Welterbe gewidmet. Konzipiert und erstellt wurde die Ausstellung von dem Tiefbauamt in Kooperation mit der städtischen Pressestelle. Neben Hintergrundinformationen zum Bauwerk selbst präsentiert die Ausstellung zahlreiche Daten und Fakten zur Brücke sowie Details zu den Sanierungsanstrengungen. Ergänzend zur Ausstellung und zum Mit-nach-Hause-nehmen legte die Stadtverwaltung eine kostenlose, 36-seitige Begleitbroschüre auf, die auch im Besucherzentrum Welterbe erhältlich ist. 

Kumpfmühl-Gesichter eines Stadtteils März 2014 bis Mai 2014

Die Ausstellung wurde bereits zum tausendjährigen Jubiläum Kumpfmühls im Jahr 2009 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ergänzt wurde sie durch zeitgenössische Fotografien von Daniel Steffen. Im Wesentlichen basiert die Ausstellung auf historischen Fotos aus der Sammlung Karl Bauers, des bekannten Pädagogen und Autors. Es handelt sich dabei um Aufnahmen, die Bauer zum Teil selbst gemacht hat, aber auch um Bilder, die ihm zugetragen wurden.

Fenster zur Vergangenheit - September 2013 bis Januar 2014

Gezeigt wurden Fotos vom alten Regensburg 1865–1945 aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Am 10. September 2013 eröffneten Oberbürgermeister Hans Schaidinger und der damalige Generalkonservator Prof. Dr. Egon Johannes Greipl die Fotoausstellung im Besucherzentrum Welterbe im Salzstadel an der Steinernen Brücke in Regensburg. Von den insgesamt 3165 historischen Regensburg-Fotografien aus dem  Bildarchiv des Landesamtes wurden 21 Gelatinetrockenplatten bzw. Albuminabzüge in derzeit bestmöglicher Technik im Großformat 60 x 80 cm für die Ausstellung reproduziert.