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Zehn Jahre UNESCO Welterbe

Vor 10 Jahren wurde die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof UNESCO Welterbe

10 Jahre Welterbe - Plakat

Heiß war es am 13. Juli 2006 in Regensburg vor dem Alten Rathaus, sehr heiß. Doch die Temperaturen taten der guten Stimmung keinen Abbruch, hatte sich doch kurz zuvor das Welterbekomitée der UNESCO auf der 30. Sitzung in Vilnius einstimmig für die Eintragung des Ensembles „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ in die Liste der Welterbestätten ausgesprochen. Was für eine Ehre für Regensburg, was für ein Lohn für fast 30 Jahre beständige Arbeit und Vorbereitung der letztendlich erfolgreichen Bewerbung. 10 Jahre ist dieser Moment im Sommer 2016 nun her, 10 Jahre in denen Regensburg den Welterbetitel mit Leben gefüllt, ihn erlebbar und spürbar gemacht hat. Denn zunächst ist ein Welterbetitel eine abstrakte Auszeichnung. Sie gründet auf bestimmten, von der UNESCO festgelegten Kriterien und bringt auf den ersten Blick keinen konkreten Nutzen oder materiellen Vorteil für die eingeschriebene Stätte. Außer Ruhm und Ehre und Einschränkungen bei der Stadtgestaltung also nichts gewesen? Der Welterbetitel nur ein weiteres Glitzersteinchen in der sowieso schon funkelnden Krone der Touristenstadt Regensburg?

Befürchtungen wie diese kursierten 2006 und kursieren 2016. Doch bei genauerer Betrachtung lässt sich entdecken, wie sehr das Thema Welterbe bereits in den Köpfen und Herzen der Menschen in Regensburg verwurzelt ist. Aus der Verlobung der Stadt Regensburg mit dem Titel „Welterbestadt“ vor 10 Jahren ist eine gute und tragfähige Ehe geworden.