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Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Verantwortlich:
Olivia Hernández
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: +49 (0)941 507-3412
e-mail: hernandez.olivia@regensburg.de


I. „ Erinnerung & Vision“
Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie ist das herausragende Museum moderner Kunst in Regensburg und Ostbayern mit einer bundesweit einzigartigen Sammlung. Das attraktive Museumsensemble mit einer Ausstellungsfläche von 2.500 Quadratmetern liegt im Stadtpark von Regensburg, wenige Schritte vor den Toren der historischen Altstadt.

Kernaufgabe des Museums mit dem eigenwilligen Namen ist es, das künstlerische Erbe und die fortwirkende kreative Substanz in Ostmitteleuropa zu bewahren und für das Europa der Gegenwart und Zukunft fruchtbar zu machen. Das Kunstforum agiert als Vermittler zwischen Ost und West. Es operiert im Spannungsfeld
zwischen historischen Kulturlandschaften und aktuellem Kunstgeschehen.

Sein Leitmotiv: „ Erinnerung & Vision“ . Seit Sommer 2004 steht es unter der
erfolgreichen Leitung von Dr. Ulrike Lorenz.

Neue Schausammlung
Den „ white cube“, die weiße Ausstellungsfläche, sucht man im Kunstforum Ostdeutsche Galerie vergebens. Seit Oktober 2005 präsentiert das Haus seine Spezialsammlung von der Romantik bis zur Gegenwart in fünfzehn farbigen Themenräumen. Präsentiert werden Werkkomplexe von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Adolf Hölzel und Bernard Schultze sowie Hauptwerke von Oskar Kokoschka, Karl Schmidt-Rottluff, Lyonel Feininger und Otto Freundlich oder von Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Katharina Sieverding. Zur Wiedereröffnung brillierte das Haus zeitgleich mit der bundesweit seit fünfzehn Jahren ersten Retrospektive des malerischen und grafischen Werks von Otto Dix. Die Ausstellung mit dem Titel „ Otto Dix.

Welt & Sinnlichkeit“ zählte insgesamt knapp 30 000 Besucher.

Auszüge aus der Presse zur Wiedereröffnung:

„ [… ] Rausch der Farben [… ].“
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2005

„ Von der Romantik bis zur Gegenwart, von Adalbert Stifter bis Bernhard
Schultze schleuste man die Besucher seit der Eröffnung des Hauses 1970
chronologisch durch den „white cube“ – das traditionelle
Präsentationskonzept eben, das die neue Museumschefin jetzt in einem
mutigen Kraftakt komplett umgekrempelt hat. Fast vier Monate war das
Kunstforum geschlossen, die Wiedereröffnung Ende Oktober geriet zu einem
Triumph der Farbe.“ (Nürnberger Nachrichten, 1.11.2005)

„ Damit spielt das KOG auch wieder ganz vorne in der Museums- und
Kunstlandschaft Ostbayerns mit.“ (Passauer Neue Presse, 28.10.2005)
„ In der ersten Liga der Kunstlandschaft“ (Passauer Neue Presse, 28.10.2005)
„Die Museumsräume haben jetzt eine ganz besondere Aura bekommen, die
Kostbarkeit der Exponate wird unterstrichen.“ (Mittelbayerische Zeitung,
24.10.2005)

„ Deutlicher als bisher werden die Stärken der Sammlung herausgestellt. [… ]
Die Ausstellung ist nicht nur bunter, sondern auch abwechslungsreicher
geworden.“ (Mittelbayerische Zeitung, 24.10.2005)

„ Gegenüber dem früheren farblosen (!) Eindruck der linear nach Stilen
geordneten Abfolge von Räumen und Bildern erschließt die neue Konzeption
die Sammlung in fünfzehn Themenkomplexen unter stilistischen und
sozialkritischen Gesichtspunkten und eröffnet verblüffende
kunstgeschichtliche Konstellationen.“
Straubinger Tagblatt, 22.10.2005

„ Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie hat als herausragendes Museum
moderner Kunst nicht nur für Regensburg und Ostbayern, sondern für die
ganze Bundesrepublik Gewicht.“
Trostberger Tagblatt, 29.10.2005

II. Sonderausstellungen zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst
In Weiterentwicklung seines spezifischen Profils widmet sich das Kunstforum
im Rahmen von Sonderausstellungen - neben dem Bereich der Klassischen Moderne - verstärkt zeitgenössischer Kunst im mittelosteuropäischen Kontext. Zur Intensivierung der Wechselbeziehungen zwischen Deutschland und den östlichen Nachbarstaaten tragen Kooperationen mit Museen ebenso wie grenzüberschreitende Projekte mit Künstlern bei.

Zählten im Jahr 2006 die Retrospektive „ Otto Dix. Welt & Sinnlichkeit“ , die
Lovis Corinth-Preisverleihung an die weltweit anerkannte Konzeptkünstlerin
Magdalena Jetelová oder die Themenausstellung „Grenzgänger.

Künstlerische Identitätssuche im östlichen Europa“ zu den Höhepunkten,
stehen 2007 unter anderem folgende Ausstellungsprojekte auf dem Programm: Bis März wird unter dem Titel „Otto Mueller. Verlorenes Paradies“ erstmals das fast komplette druckgrafische Werk Otto Muellers aus der Sammlung Karsch in einem Museum zu sehen sein. Parallel eröffnet das Kunstforum mit der Rauminstallation des jungen polnischen Künstlers Christian Tomaszewski sein neues Ausstellungsformat LABOR. Weitere LABOR-Gäste im Laufe des neuen Ausstellungsjahres werden sein: die Leipziger Malerin Julia Schmidt sowie die Trägerin und Sonderpreisträgerin des Deutschen Videokunstpreises 2006, Magdalena von Rudy. Themenausstellungen sind zum einen Schlesien und der Sammlerfigur Haselbach („ Archiv der Sehnsucht“) sowie dem Cartoonisten Hans Traxler gewidmet.

17.12.06 – 18.3.07: Otto Mueller. Verlorenes Paradies
25.1.-18.3.07: Labor I: Christian Tomaszewski
1.4. – 28.5.07: Archiv der Sehnsucht. Herrn Haselbachs Schlesien
30.3.-13.5.07: Labor II: Julia Schmidt
24.5.- 15.7.07: Labor III: Deutscher Video-Kunst-Preis 2006
17.6.- 26.8.07: Pravoslav Sovak. Central Park
23.9.- 2.12.07: Hans Traxler: Cartoons.
16.12.07 – 2.3.2008: Streben nach reiner Kunst: Moriz Melzer

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie wurde 2006 im Bundes-Wettbewerb
„Land der Ideen“ als einer von 365 ausgewählten Orten ausgezeichnet.

Aktuelle Pressestimmen zu den Sonderausstellungen „ Otto Mueller.
Verlorenes Paradies. Werke aus der Sammlung Karsch“ und Labor 1:

„ Der Gang durch die Sammlung Karsch ist [… ] wie der Gang durch eine
Werkstatt. Man kann, während man das große muellersche „ work in
progress“ Revue passieren lässt, den Stand des Handwerks wie der
ästhetischen Reflexion studieren.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung,
05.02.2007)

„ Die Sehnsucht nach der Einheit von Mensch und Natur spiegelt sich in den
Werken, sie sind das melancholische Bild eines verlorenen Paradieses.“
(Weltkunst, Februar 2007)

„ Mit dieser hervorragend gestalteten und in einem herrlichen Katalog
edierten Retrospektive knüpft das Kunstforum an die erfolgreiche Otto-Dix-
Schau vom vergangenen Jahr an.“ (Passauer Neue Presse, 19.12.2007)

„ Als erstes deutsches Museum in Deutschland zeigt die Ostdeutsche Galerie
das komplexe druckgrafische Werk des Brücke- Künstler, ein einzigartiges
Konvolut aus der Sammlung des Berliner Kunstkenners Karsch.“
(Rundschau, 20.12.2006)

„ Bis heute besitzt weltweit kein Museum ein ähnlich vollständiges Konvolut
der Druckgrafik Muellers.“ ( Bayerischer Rundfunk online, 19.12.2006)

“ Wirkliche Kunst hat die Eigenschaft uns nervös zu machen, schrieb Susan
Sontag in ihrem Essay Against Interpretation. Tomaszewskis Kunstbau
schockiert nicht, er macht nervös. ( Landshuter Zeitung, 16.02.2007)

„ Mit dem neuen Ausstellungsformat LABOR setzt das Kunstforum
Ostdeutsche Galerie in Regensburg ein weiteres Signal der Öffnung über sein
auf deutsche Kunst im östlichen Europa ausgerichtetes Profil hinaus.“
(Bayerische Staatszeitung, 16.02.2007)

III. Ansprechpartner:
Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Margarete Goj M.A.
(Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 0941/29 714-23 (Montag bis Donnestag 9-12 Uhr und 14-17 Uhr)
Fax.: 0941/29 714-33
Email: m.goj@kog-regensburg.de

Führungen:
Kostenlose Führungen während jeder Sonderausstellungen jeden Sonntag
um 15 Uhr; außerdem jeden 3. Sonntag im Monat um 11 Uhr kostenlose
Führung durch die neue Schausammlung.

Weitere Führungen gerne auf Anfrage, Kosten: 50,- € + Eintritt.
Öffnungszeiten:
Di bis So 10 bis 17 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr
1.1., Karfreitag, 1.5., 1.11., 24./25./31. Dezember geschlossen
Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet


Regensburg Tourismus GmbH,
Altes Rathaus,
D-93047 Regensburg
Tel.: ++49(0)941/507-4410
Fax: ++49(0)941/507-4419
www.regensburg.de tourismus@regensburg.de


Kontakt

Mathilde Brandis

Assistentin der Geschäftsführung; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Tel.:+49 941 507-3414
  • Fax:+49 941 507-1919
  • E-Mail