"C´est la vie - c´est la guerre" - Napoleon und Regensburg
Vor 200 Jahren, im April 1809, kam der mächtigste Mann seiner Zeit nach Regensburg: Napoleon, Kaiser der Franzosen. Nur kam er leider nicht in friedlicher Mission: in seinem Feldzug gegen die Österreicher wurden Regensburg und das benachbarte Stadtamhof unglücklicherweise zum Schlachtort. Für die ansässige Bevölkerung waren es schlimme Schreckenstage, mit Tod und Zerstörung in großem Stil. "C´est la guerre" - "So ist halt der Krieg", soll Napoleon gesagt haben, als er die Verwüstung inspizierte...
Doch die Zeit Napoleons als Ganzes war für Regensburg nicht nur mit den Schrecken des Krieges verbunden. In friedlicheren Jahren profitierte man am Ort durchaus von dem Modernisierungsschub, der damals, im Gefolge der Französischen Revolution, ganz Europa ergriff. Eine aktive Wirtschafts- und Sozialpolitik, Impulse fürs Kulturleben, Stadtverschönerungen: Der von Napoleons Gnaden in Regensburg regierende Fürst Dalberg engagierte sich sehr für das Wohl seiner Untertanen. Gute Zeiten - schlechte Zeiten: "C´est la vie!"
Führung
| Dauer | 2,5 Stunden |
| Teilnehmer je Gästeführer | max. 25 Personen |
| Preis | 290 € |
| Sprache | deutsch |













