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Nie mehr Schlange stehen! Selbständig ausleihen an Selbstbedienungs-Terminals

Dank moderner RFID-Technik können Bibliothekskundinnen und -kunden selbstständig ihre Medien ausleihen und zurückgeben.

 

Die Stadtbücherei am Haidplatz und alle Stadtteilbüchereien sind mit dem neuen Ausleihsystem ausgestattet.

 

 

Warum wird die neue Verbuchungstechnik eingeführt?

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Entleihungen um mehr als 50 Prozent angewachsen. Alleine 2015 wurden 1,7 Millionen Ausleihen gezählt. Auch die Besucherzahlen sind stetig gestiegen.

Um lange Wartezeiten an der Verbuchung zukünftig zu vermeiden und mehr Zeit für unsere Kunden zu gewinnen, nutzen wir die RFID-Verbuchungstechnik, mit der bereits eine Vielzahl von Bibliotheken arbeitet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden so von Routinearbeiten entlastet, dadurch können wir unseren Service verbessern: für persönliche Beratung ist mehr Zeit, Neuanschaffungen kommen schneller ausleihfertig ins Regal, Angebote zur Leseförderung werden intensiviert.

Gut zu wissen:

Durch die Einführung der Selbstverbuchung verliert keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter den Arbeitsplatz.

Das Team der Stadtbücherei ist wie gewohnt für Sie da bei Fragen, Wünschen oder Problemen.

Bücherei - RFID-Verbuchung

Wissenwertes zur RFID-Ausleihe

Vorteile des neuen Systems

  • kürzere Wartezeiten, da mehrere Medien gleichzeitig verbucht werden können
  • RFID-Geräte sind schnell und lassen sich einfach bedienen.
  • Ausleihe und Rückgabe der Medien übernehmen Sie selbst. Damit ist eine größere Diskretion gegeben: Welche Medien Sie ausleihen, sehen nur Sie!
  • Wir können Sie intensiver beraten und Ihnen mehr Bibliotheksangebote machen, da das Bibliothekspersonal von Verbuchungsarbeiten entlastet wird.

Was ist überhaupt RFID? RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification (deutsch: Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen). Radiowellen übertragen per Funk Signale zwischen den RFID-Etiketten auf unseren Medien und der Ausleih- und Rückgabestation und verbuchen so Ihre Medien.

Generell nutzen Bibliotheken passive Chips mit einer Frequenz von 13,56 MHz, die mit max. 45 cm eine wesentlich geringere Reichweite besitzen als die vom Handel verwendeten. Das bedeutet, es ist sehr unwahrscheinlich, dass Unbefugte unbemerkt die auf dem Chip gespeicherten Daten auslesen können. Der Datenschutz ist zusätzlich dadurch gewährleistet, dass keine personenbezogenen Daten auf den Chips gespeichert sind, ebenso wenig wie Daten, die Auskunft über die Titel von Medien geben.

Wichtig zu wissen:

Was wird per Funk übertragen? Die RFID-Etiketten auf den Medien enthalten nur die folgenden Angaben zum Medium: die Länderkennung für Deutschland, die Angabe der besitzenden Bibliothek, die Entleihbarkeit des Mediums, eine Mehrteiligkeit, wenn mehrere Teile zusammengehören und die Mediennummer. Ihre persönlichen Daten werden nicht auf dem Chip gespeichert!

Wie sicher ist diese Technik? RFID-Geräte sondern keine gesundheitsgefährdende Strahlung ab. Die Leistung der verwendeten Technik liegt weit unterhalb der Leistung eines Handys oder eines schnurlosen Telefons.