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Aberdeen

Partnerstadt im hohen Norden

Aberdeen, das wegen seiner Vielzahl an wunderschönen Parks und botanischen Gärten sowie auf Grund der Bauwerke aus Granit auch die schottische „Granit- und Rosenstadt“ genannt wird, hat heute etwa 215 000 Einwohner. Wenn die Sonne scheint, beginnt der Glimmeranteil im Granit zu glitzern, weshalb Aberdeen auch als „Silver City“ bezeichnet wird. Mitte der 60er Jahre verzeichnete Aberdeen eine nahezu stagnierende Bevölkerungszahl und seine Wirtschaft basierte auf traditionellen Industriezweigen, wie Fischfang, Schiffbau sowie Textil- und Papierproduktion. Die Hauptstadt der Grampian Region im Nordosten Schottlands erlebte Ende der 70er Jahre infolge der Erdölfunde in der Nordsee einen sprunghaften wirtschaftlichen Aufschwung und zählt heute zu den wohlhabendsten Städten in Schottland. Das Zentrum der Erdölindustrie in Europa setzt zusätzlich auf die Entwicklung neuer Energiequellen und Technologietransfer von Öl in erneuerbare Energien, da befürchtet wird, dass die Ölförderung in den kommenden Jahren schwinden könnte. Die drittgrößte Stadt Schottlands gilt ebenso als Einkaufsmetropole.

Aberdeen liegt an der schottischen Ostküste, zwischen den Mündungen der Flüsse Dee und Don, die für ihre Lachsvorkommen bekannt sind.

Die Stadt ist verkehrsmäßig sehr gut erschlossen. Die Straßen- und Zugverbindungen mit anderen Städten werden ständig ausgebaut und ein eigener internationaler Flughafen komplettiert die Verkehrsinfrastruktur. Darüber hinaus hat Aberdeen, wegen der Versorgung der Ölplattformen, einen der weltweit größten Hubschrauberflughäfen. Mit einer Vielzahl weiterführender Schulen, der University of Aberdeen und der technischen Robert Gordon University wird die Stadt allen Bildungsanforderungen gerecht. Die vielen Sehenswürdigkeiten, die stadtnahen Erholungsgebiete und die Einrichtungen für Sport- und Freizeitgestaltung bieten breit gefächerte Erholungsmöglichkeiten.

Partnerstadt Aberdeen - Stadtansicht 01
Partnerstadt Aberdeen: Stadtansicht

Von besonderem Reiz ist die Nähe zur unberührten Natur des Hinterlandes. Aberdeen war die erste Stadt, mit der Regensburg 1955 eine Städtepartnerschaft einging. Mit Leben erfüllt wird sie durch Schülerprojekte zu verschiedenen aktuellen Themen, Aktivitäten im kulturellen und sportlichen Bereich sowie die Zusammenarbeit von Jugendverbänden. Zudem gibt es enge Beziehungen zwischen den beiden Universitäten. Die Volkshochschule Regensburg hat in den letzten Jahren nachhaltige und interessante Projekte gemeinsam mit dem Arts Development Team in Aberdeen entwickelt. Beispielsweise wurde gemeinsam ein Buch veröffentlicht, in dem Senioren beider Städte von ihren Nachkriegserlebnissen berichten – wertvolle Erinnerungen, die durch diese Kooperation für die nachfolgenden Generationen nicht verloren gegangen sind.