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Regensburg hilft:Konkretes Hilfsprojekt in Aussicht Spendenbereitschaft für Haiti-Hilfe weiterhin gefragt

Regensburg hilft - konkretes Hilfsprojekt

Die Suche nach einem konkreten Projekt für die Aktion „Regensburg hilft“ scheint beendet zu sein. Gemeinsam mit dem Pater-Rupert-Mayer-Zentrum der Katholischen Jugendfürsorge will die Stadt Regensburg die Errichtung einer orthopädischen Klinik in Gonaïves in Haiti ermöglichen.

Mittlerweile sind über 45 000 Euro auf dem Spendenkonto 88 88 0 (BLZ 750 500 00) eingegangen, das die Stadt eingerichtet hat, um den Erdbebenopfern in Haiti nachhaltig zu helfen.

Zudem hat der Stadtrat in seiner Plenumssitzung am 28. Januar 2010 einstimmig beschlossen, 10 000 Euro aus dem städtischen Haushalt für die Haiti-Aktion von „Regensburg hilft“ zur Verfügung zu stellen.

Doch die Spendenbereitschaft der Regensburgerinnen und Regensburger ist noch weiter gefragt, um die Umsetzung des Vorhabens auch wirklich zu ermöglichen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt, das den Bewohnern Haitis auf Dauer zugute kommen soll, war die Leiterin der Hauptabteilung Rat und Repräsentation, Bernadette Kastenmeier, vor Kurzem zu einem Informationsgespräch gefahren, zu dem die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt gGmbH eingeladen hatte. Ergebnis dieses Gesprächs sei, so Kastenmeier, dass aufgrund der derzeit immer noch chaotischen Zustände im direkten Erdbebengebiet dort auf längere Sicht hin keine nachhaltigen Projekte verwirklicht werden könnten.

Da auf kommunaler Ebene außerdem kaum ähnliche Initiativen wie in Regensburg entstanden seien, komme eine Kooperation unter deutschen Städten, wie seinerzeit für das Hilfsprojekt in Sri Lanka für die Opfer der Tsunami-Katastrophe, voraussichtlich nicht zustande.

Bau einer orthopädischen Klinik als Ziel

Um dennoch eine Bündelung von Spendengeldern zu erreichen, mit der ein wirkungsvolles, aber auch ein kostenintensiveres Projekt realisiert werden kann, traf sich Oberbürgermeister Hans Schaidinger am 17. Mai 2010 mit Michael Eibl, dem Direktor der Katholischen Jugendfürsorge (KJF), und Reinhard Mehringer, dem Gesamtleiter des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums der KJF, in dem schon vor 30 Jahren ein Förderverein „Hilfe für Haiti“ gegründet worden war, der Spenden für die Partnereinrichtung des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums, das Centre St. Joseph in Gonaïves in Haiti, zusammenträgt.

Gonaïves liegt rund hundert Kilometer von der völlig zerstörten Hauptstadt Port au Prince entfernt. Viele Flüchtlinge haben sich dorthin gewandt und im Centre St. Joseph Zuflucht, Hilfe und medizinische Betreuung gefunden. Seit der Gründung im Jahr 1977 werden dort unter anderem Behinderte und Flüchtlingskinder betreut, wird Unterricht erteilt und kostenlos Mittagessen an Bedürftige verteilt.

Geplant ist jetzt konkret der Bau einer orthopädischen Klinik, die dem Zentrum angegliedert werden soll. Da viele Erdbebenopfer vor allem unter orthopädischen Problemen leiden und auch in Zukunft davon betroffen sein werden, wird ihnen diese Einrichtung langfristig zugute kommen.

Spenden Sie weiter

Angesichts der unermesslichen Schäden, die das Erdbeben in Haiti angerichtet hat, hatte der Koalitionsausschuss, bestehend aus den Bürgermeistern und den Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD angeregt, das Projekt „Regensburg hilft“ neu zu beleben und damit Hilfe für Haiti zu leisten.

Spenden für „Regensburg hilft“ können auf das Konto 88 88 0, das die Stadtkasse bei der Sparkasse Regensburg (BLZ 750 500 00) eingerichtet hat, überwiesen werden. Wichtig ist, dass als Verwendungszweck „Erdbebenhilfe Haiti“ angegeben wird.

Für die spätere steuerliche Anerkennung der Spenden sollten auf dem Überweisungsbeleg Name und Anschrift der Spender deutlich ersichtlich sein.

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Spendenkonto

Konto 88 88 0  bei der Sparkasse Regensburg (BLZ 750 500 00) Verwendungszweck: „Erdbebenhilfe Haiti“