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Baustellen in Regensburg: Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen zu Baustellen in Regensburg und die Antworten der Stadt

Wer baut alles im Stadtgebiet?

Bauarbeiten, die mitunter den Verkehr beeinträchtigen, werden nicht allein von der Stadt durchgeführt. Zahlreiche Baustellen betreiben auch die Rewag (Gas-, Strom- und Wasserversorgung) sowie verschiedene Unternehmen, die die Breitbandverkabelung im Stadtgebiet neu legen oder ergänzen. Dann gibt es auch viele private Bauvorhaben, für die unterirdisch Anschlussleitungen auf die Grundstücke gelegt werden müssen.

Warum wird gebaut?

Die meisten Baustellen, die in die Zuständigkeit der Stadt fallen, dienen der Verbesserung des Straßen- und Kanalnetzes. Bei den Kanälen arbeitet die Stadt Schritt für Schritt ein langjähriges Sanierungsprogramm ab. Dabei wird mit Rücksicht auf die Anwohner darauf geachtet, dass diese Baustellen nicht zu stark auf einen Stadtteil konzentriert sind.

Warum gibt es in Regensburg so viele Baustellen?

Wenn man alle Baustellen – öffentliche und private – zusammenzählt, kommt man nach gegenwärtigem Stand auf insgesamt 3000 Baustellen im Jahr. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sich Regensburg hervorragend entwickelt. Zahlreiche private Investitionen fließen in neue Mietwohnungen und Gewerbebauten. Zudem kommt die Stadt ihrer Verpflichtung nach und hält ihre Infrastruktur kontinuierlich in Schuss. Allein in diesem Jahr gibt die Stadt für den Neubau und den Unterhalt von Straßen und Kanalnetz über 45 Millionen Euro aus.

Warum wird eine Baustelle anscheinend beendet, und wenig später reißt ein Bautrupp alles wieder auf?

Beispiel der Wollwirkergasse: Hier arbeitet die REWAG an der Erneuerung der Gas-, Wasser- und Stromleitungen. Zuvor hat die Stadt die unter den Versorgungsleitungen liegenden schadhaften Kanalanschlüsse saniert. Außerdem wird abschließend die Fahrbahn dem Altstadt-Gestaltungskonzept angepasst und vollständig neu ausgebaut. Trotz großer Bemühungen ist es nicht möglich gewesen, die unterschiedlichen Arbeiten am Stück durchzuführen: Mit den einzelnen Arbeiten sind verschiedene Firmen beauftragt, die in der engen Gasse nicht gleichzeitig tätig sein können, sondern nur nacheinander. Da es nicht immer zu organisieren war, dass die Firmen nahtlos nacheinander arbeiteten, traten längere Bauunterbrechungen ein. In diesen Pausen wurden einzelne Bauabschnitte provisorisch mit Asphalt geschlossen, damit die Anlieger sicher ihre Häuser und Garagen erreichen konnten. Ende 2014 soll die gesamte Maßnahme Wollwirkergasse abgeschlossen sein.

Ist es wirklich notwendig, riesige Absperrungen um Baustelle herum aufzubauen und damit den Verkehr zu behindern?

Allein schon zum Schutz der Bauarbeiter sind Sicherheitsabstände zum fließenden Verkehr notwendig. Außerdem braucht jede Baustelle Platz für ihre Infrastruktur – vom kleinen Bauwagen bis hin zu Containern und Lagerflächen. Der Verkehr, der trotz einer Baustelle noch möglich sein soll, erfordert ebenfalls Absicherungsmaßnahmen, etwa weil Notgehwege angelegt werden mussten. Gelegentlich müssen auch Abbiegespuren gesperrt werden, weil diese an der nächsten Kreuzung keine Fortsetzung finden.

Was ist, wenn durch eine Baustelle Bewohnerparkplätze wegfallen?

Müssen in der Altstadt Bewohnerparkplätze für Baustellen über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden, bemüht sich die Stadt, möglichst ortsnah Ersatz zu schaffen.

Warum fahre ich auf einer Umleitungsstrecke oft wie mit der Kirche ums Dorf?

Grundsätzlich wird jeweils die kürzestmögliche Strecke als Umfahrung ausgewiesen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine Umleitungsstrecke hohen verkehrstechnischen Anforderungen genügen muss – oft sollen auch 18 Meter lange Lastzüge auf ihr fahren können. Im Grundnetz der Regensburger Straßen, das lange Zeit vor der Erfindung des motorisierten Verkehrs entstanden ist, erfüllen nicht alle Straßen diese Voraussetzungen. Die Umleitungen müssen diesen Gegebenheiten angepasst werden.

Warum werden Umleitungen nicht besser beschildert?

Alle Umleitungen sind selbstverständlich mit einer entsprechend angepassten Umleitungsbeschilderung zu versehen. Geeignete Standorte für diese Schilder zu finden, ist aber oft eine Herausforderung, insbesondere bei Hauptverkehrsstraßen mit mehreren Fahrstreifen. In Absprache mit den jeweiligen Baufirmen ist die Stadt stets bemüht, die Umleitungsbeschilderung entsprechend den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten zu optimieren.