Sanierungsmaßnahmen des Wasser- und Schifffahrtsamts ab 26.8.2011: Die Badstraße wird ab Schopperplatz als Einbahnstraße ausgewiesen, im östlichen Teil der Badstraße wird der Fußweg entlang der Ufermauer gesperrt. Die Parkplätze am Donauufer fallen weg.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg plant die Sanierung der Ufermauer entlang der Badstraße am Donausüdarm.
Bei Voruntersuchungen für die Sanierung wurde festgestellt, dass die Ufermauer den heutigen Anforderungen der Standsicherheit nicht mehr genügt.
Durch die halbseitige Sperrung ab dem 26.08.2011 der westlichen Badstraße direkt hinter der Ufermauer sowie durch eine wasserseitige Vorschüttung eines Steinkeils wird bis zur endgültigen Sanierung der Ufermauer die Standsicherheit wieder hergestellt. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadt Regensburg.
Die Ufermauer befindet sich im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg ist deshalb zuständig für den Erhalt der Ufermauer. Da es keine Pläne der von 1830 bis 1843 erbauten Ufermauer gibt, wurde die Mauer kürzlich von der Wasserseite horizontal durchbohrt. Dabei wurde entgegen bisheriger Annahmen festgestellt, dass die vier Meter hohe Uferwand nur knapp ein Meter breit ist. Die sofortige Nachrechnung ergab, dass die Ufermauer den heutigen Anforderungen der Standsicherheit nicht mehr genügt.
Um die Standsicherheit wieder herzustellen, ist es erforderlich die parkenden Autos sowie teilweise den Straßenverkehr zur Entlastung der Ufermauer aber auch zum Schutz der Bevölkerung zu sperren.
Die Badstraße wird daher ab dem Schopperplatz als Einbahnstraße ausgewiesen und der Gefährdungsbereich mit Absperrelementen abgetrennt.
Im östlichen Teil der Badstraße wird der Fußweg entlang der Ufermauer aus Sicherheitsgründen gesperrt. Als weitere Maßnahme wird ab September eine Steinschüttung bis zur Hälfte der Mauerhöhe auf einer Länge von 350 m eingebaut.
Vor dem Einbau ist es unvermeidbar die vorhandenen Büsche und den Baumbestand vor der Mauer zu entfernen. Die Steine werden mit LKW vom Schopperplatz beginnend von der Wasserseite her eingebaut.
Diese Maßnahmen müssen bis zum Abschluss der endgültigen Sanierung der Ufermauer für die Dauer von circa zwei Jahren erhalten bleiben.
Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahme werden die Planungen zur Sanierung der Ufermauer entlang der Badstraße fortgesetzt und mit den beteiligten Behörden der Stadt Regensburg und dem Wasserwirtschaftsamt Regensburg abgestimmt. Die Bevölkerung wird hierüber gesondert informiert.
Für die Einschränkungen und Belästigungen aufgrund der kurzfristigen Schutzmaßnahmen und der folgenden Bauarbeiten bittet das Wasser und Schifffahrtsamt Regensburg die Anwohner der Badstraße und die Betroffenen um Verständnis. Die Bewohner der Badstraße werden per Wurfzettel über die jetzt geplanten Maßnahmen informiert.
Hans-Heinrich Borstelmann
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