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Verkehrsplanung

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Abteilungsleitung

Thomas Großmüller

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Telefon (0941) 507-3610

Fax (0941) 507-4619

E-Mail stadtplanungsamt@regensburg.de

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Haltestelle: Dachauplatz

Linien: 1, 2A/B; 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 29, 36, 37, 42

Stadtplan: Stadtplan

Aufgaben der Abteilung

In der Abteilung Verkehrsplanung werden Konzepte und Planungen für alle Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer erstellt. Die wichtigsten Verkehrsmittel sind

  • der motorisierte Individualverkehr (MIV) – also vor Allem das Auto,
  • der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) – hier insbesondere der Busverkehr, aber auch der Nahverkehr auf der Schiene,
  • der Radverkehr und
  • der Fußgängerverkehr.

Ein spezieller Bereich ist außerdem der so genannte ruhende Verkehr, also die geparkten Fahrzeuge.

Die Verkehrsplanung schafft mit den Vorentwurfsplanungen die Grundlagen für den späteren Bau von neuen, oder den Umbau von bestehenden Straßen. Das Spektrum reicht dabei von kleinen Maßnahmen, wie dem Einbau einer Mittelinsel als Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer oder dem barrierefreien Umbau einer Bushaltestelle, über den Umbau längerer Straßenzüge, bis hin zum Neubau ganzer Straßen, wie aktuell dem Bau der Ostumgehung zwischen Schwabelweis und Haslbach.

Grundlage für das „Ob“ und das „Wie“ solcher Einzelmaßnahmen sind verschiedene Konzepte bzw. gesamtstädtische Pläne. Eine wichtige Basis ist die Verkehrsuntersuchung für den Großraum Regensburg aus dem Jahr 2005. Im selben Jahr wurde auch der Regensburg-Plan als Stadtentwicklungskonzept verabschiedet. Weitere gesamtstädtische Konzepte sind für den ÖPNV der regionale Nahverkehrsplan, der 2010 im Stadtrat beschlossen wurde, und der Radverkehrsplan, für den im Sommer 2010 ein Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt wurde.

Um verkehrlich die Weichen für die Zukunft stellen zu können, soll nun als letztes wichtiges Planungsinstrument ein Verkehrsentwicklungsplan erarbeitet werden. Grundlage dafür wird ein aktuelles, computergestütztes Verkehrsmodell sein, mit dem die Verkehrsentwicklung simuliert und prognostiziert werden kann. Die Auswirkungen neuer Wohn- und Gewerbegebiete sowie der Bau und Umbau von Straßen – auch der Rückbau – auf das Verkehrsgeschehen können dann hochgerechnet werden. Der Verkehrsentwicklungsplan wird dann Aussagen darüber enthalten, wie auf die Veränderungen reagiert werden soll.

Aus heutiger Sicht wird die Stadt Regensburg mit den derzeit in Bau bzw. Planung befindlichen Straßenprojekten über ein ausreichend leistungsfähiges Hauptverkehrsstraßennetz verfügen, das der Stadt auch künftig die notwendige Entwicklung ermöglicht. Bis auf kleinere Ergänzungen ist somit kein weiterer Ausbau des Hauptverkehrsstraßennetzes geplant. Verkehrszuwächse sollen zukünftig durch einen attraktiven ÖPNV und die Stärkung des Radverkehrs kompensiert werden. Die Förderung des ÖPNV und des Radverkehrs wird daher eine noch größere Rolle in der Verkehrsplanung übernehmen.