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Informationen zum Stadtlichtplan Regensburg

Ein umfassendes Beleuchtungskonzept soll Regensburg bei Nacht ins "rechte Licht" rücken.

Stadtlichtplan - Uferpanorama
Stadtlichtplan - Simulation der Beleuchtung des Donauufers © Arbeitsgemeinschaft Stadtlichtplan Regensburg

 

Was ist ein Stadtlichtplan?

Bei einem Stadtlichtplan geht es um ein ganzheitliches Beleuchtungskonzept, das die Stadt bei Nacht ins rechte Licht rücken soll. Das Konzept soll sowohl der Sicherheit der Bürger als auch einem ästhetischen Qualitätsanspruch Rechnung tragen.

Dem Stadtlichtplan Regensburg liegt dabei eine Analyse zu Grunde, aufgrund derer verschiedenen Bereichen der Stadt ihre jeweiligen Lichtstimmungen zugeordnet werden.

Wie wird Regensburg beleuchtet werden?

Die historische Kernstadt erhält ein „altes“ Licht, die Sehenswürdigkeiten werden präzisiert. Dabei wird sowohl auf die Fern- wie auch auf die Nahwirkung geachtet.

Bei Naherholungsgebieten wird zwischen „gestaltet“ und „naturbelassen“ unterschieden, der Flussraum wird begleitet, die Brücken betont und bei Verkehrsbauten werden „schnell“ und „langsam“ thematisiert. Gewerbegebiete erhalten eine raumbeschreibende, nutzenorientierte Beleuchtung und Wohngebiete werden gedimmt, fußgängerbetont und warm beleuchtet.

Über dem Stadtgebiet liegt desweiteren ein Netzwerk von sogenannten Orientierungsorten. Dies sind identitätsstiftende, quartierbezogene Einzelobjekte, die lokale Wirkung entfalten und gleichzeitig stadtübergreifend vernetzt wirken.

Ausgearbeitet wurde der Stadtlichtplan durch die Arbeitsgemeinschaft Stadtlichtplan Regensburg:

  • Stefan Jauslin, Vehovar & Jauslin Architektur AG, Zürich:
    Städtebau und Projektleitung
  • Rolf Derrer, Atelier Derrer GmbH, Zürich:
    Lichtdesign
  • Daniel Tschudy, Amstein + Walthert AG, Zürich:
    Lichtplanung

Der Stadtlichtplan Regensburg wurde im Oktober 2008 vom Stadtrat als Grundlage für die Umsetzung künftiger Beleuchtungsprojekte beschlossen.