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Große Erwartungen gingen dem Ereignis voraus. Papst Benedikt XVI., seit Januar Ehrenbürger unserer Stadt, besuchte Regensburg auf seiner Pastoralreise durch Bayern. Die vielfältigen Planungen im Vorfeld des Besuches machten einen reibungslosen Ablauf des Jahrtausendereignisses möglich. Die Stadt arbeitete Hand in Hand mit dem Bistum, der Polizei, dem Rettungswesen. Ein Ereignis dieser Größenordnung war in Regensburg bisher nicht da gewesen. Ein großes Kompliment an die Bürger unserer Stadt. Sie haben durch Ihre Herzlichkeit und Ihr diszipliniertes Verhalten den Besuch des Heiligen Vaters zu dem gemacht, was er war.
In Regensburg daheim
Regensburg war der Ort in Bayern, an dem Papst Benedikt XVI. am längsten weilte. Vier Tage machte er Station in der Stadt, die er selbst als seine Heimat bezeichnet: „In Regensburg bin ich wirklich daheim“, hat er einmal gesagt. Und das wurde deutlich in den Tagen seines Aufenthalts. Wenn er mit dem Papamobil durch die dicht gesäumten Straßen der Stadt fuhr, wirkte er entspannt und voller Freude. Die Menschen am Straßenrand dankten es ihm und gaben ihre Freude und ihre Begeisterung an ihn zurück. Mehrere Stunden warteten sie darauf, dass der Pontifex an ihnen vorbeifuhr.
Vor der Alten Kapelle schließlich durchbrach der Papst das strenge vatikanische Protokoll und ging auf die Menge zu. Vielen wird dies wohl als einer der bewegendsten Momente seines Besuchs in Regensburg in Erinnerung bleiben. Hörbar wurde diese Freude, als nach der Orgelweihe in der Alten Kapelle die ersten Töne der Papst-Benedikt-Orgel erklangen.
Ehrenbürger der Stadt
Der Eintrag in das Gästebuch der Stadt nach der ökumenischen Vesper im Dom dokumentiert für alle Zeiten die Verbindung, die Papst Benedikt XVI. mit Regensburg hat: „Besuch Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. Ehrenbürger der Stadt Regensburg 12. September 2006“. Der Ehrenbürger der Stadt und der Honorarprofessor der Universität: diese offiziellen Bindeglieder des Heiligen Vaters mit Regensburg wurden im Laufe des Besuches immer wieder deutlich. Seine Rede „Glaube, Vernunft und Universität. Reflexionen und Erinnerungen“ an der Alma Mater ließ die Zeit, in der er als Dogmatikprofessor in Regensburg lehrte, wieder lebendig werden.
Papst Benedikt XVI. ist auch als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche unverkennbar der Gelehrte geblieben, der Welt der Wissenschaft und der Kunst verhaftet. In diesem Sinne ist er für die Regensburgerinnen und Regensburger ganz der alte geblieben: Joseph Ratzinger, der lange Zeit einer der ihren war. In den Tagen seines Besuches war spürbar, dass er es noch immer ist.
Die Erinnerung an ein Jahrtausendereignis
für Regensburg bleibt
Diese Seiten vermitteln Ihnen die beeindruckenden Erreignisse während der Tage des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Regensburg.
Herzlichen Dank, Papst Benedikt XVI.
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