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Tierseuchenbekämpfung

Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten

Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten

Die staatliche Tierseuchenbekämpfung dient der Vorbeuge, Erkennung und Tilgung von Tierseuchen. Dabei steht der gesundheitliche Schutz der Tierbestände und auch des Menschen vor übertragbaren Krankheiten (Zoonosen) im Vordergrund.

Die Organisation und Durchführung von systematischen Bekämpfungsprogrammen unterliegt den behördlichen Tierärzten. So sind bedeutende Tierseuchen wie z.B. Maul- und Klauenseuche, Aujeszkysche Krankheit, Enzootische Leukose der Rinder, Brucellose, Tuberkulose, Hühnerpest und Tollwut bereits weitestgehend unter Kontrolle oder gar getilgt. Nur die lückenlose Überwachung von Tierbeständen und deren Kennzeichnung, um den Weg von Tiertransporten und somit eine mögliche Tierseuchenverschleppung nachzuvollziehen, bewahrt einen seuchenfreien Status.

Die erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung wird durch Regelungen der EU, das Tierseuchengesetz und weitere Verordnungen ermöglicht. Damit gelten auch für private und gewerbliche Tierhalter, Tierzüchter und Betriebe mit Tierbeständen bestimmte Vorschriften.

Haltung von Nutztieren

Jede Nutztierhaltung muss spätestens mit der Aufnahme der Tierhaltung bei den zuständigen Amtstierärzten und beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg gemeldet und registriert werden. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teilt eine Betriebsnummer zu, mit der z.B. Ohrmarken für die vorgeschriebene Kennzeichnung der Tiere bestellt werden können.

Bestimmte Tierhaltungen müssen ebenfalls bei der Bayerischen Tierseuchenkasse gemeldet werden, da hier Beitragspflicht besteht.

Tierseuchenkasse

Sie leistet Entschädigungen und Beihilfen bei Tierverlusten durch anzeigepflichtige Seuchen, unterstützt Maßnahmen zur Bekämpfung übertragbarer Tierkrankheiten und fördert die Vorsorge zur Gesunderhaltung von Tierbeständen. Weitere Informationen bei der Bayerischen Tierseuchenkasse.

Kennzeichnung und Registrierung von Pferden bzw. Einhufer

Pferde und andere Einhufer müssen entsprechend der Viehverkehrsverordnung vom 03.03.2010 (Stand Juli 2010) bei Transporten, Abgaben oder Verkäufen von einem Equidenpass begleitet werden. Dabei werden der Halter und das entsprechende Pferd in einer zentralen Datenbank erfasst.

Die Registrierung erfolgt beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg.

Pferde, die nach dem 1 Juli 2009 geboren wurden und Pferde, für die bisher kein Equidenpass vorliegt, müssen mit einer elektronischen Kennzeichnung (Transponder/Mikrochip) versehen werden. Nur berechtigte Tierärzte oder Beauftragte des Zuchtverbandes dürfen die Implantierung des Transponders vornehmen.

Tierausstellungen, Tiermärkte

Viehausstellungen, -märkte o. ähnliche Veranstaltungen sind der Behörde mindestens vier Wochen vor Beginn schriftlich anzuzeigen (veterinaeramt.stadtregensburg@regensburg.de).

Hunde- und Katzenausstellungen sind der Behörde mindestens vier Wochen vor Beginn anzuzeigen (veterinaeramt.stadtregensburg@regensburg.de).