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Bildungsregion Stadt und Landkreis Regensburg

Im Juni 2015 schlossen die Stadt Regensburg und der Landkreis Regensburg einen Kooperationsvertrag mit dem Ziel, das vorhandene Bildungsangebot zu verbessern und weiter zu entwickeln

Die Zusammenarbeit ist auf die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst aus dem Jahr 2012 zurückzuführen, wonach sich die Schulen mit den Kommunen, der Jugendhilfe, der Arbeitsverwaltung, den Wirtschaftsorganisationen und den Unternehmen vernetzen sollen, um für jeden jungen Menschen der Region ein passgenaues Bildungsangebot zur Wahrnehmung seiner Bildungs- und Teilhabechancen zu gestalten.

Hierzu werden zwei große Bildungskonferenzen, sog. Dialogforen, und sechs Arbeitskreise einberufen, woraus ein regionales Bildungskonzept mit konkreten Maßnahmen und Projekten entwickelt werden soll. Das Konzept wird den Beteiligten im 2. Dialogforum im Herbst 2016 vorgestellt und anschließend dem Staatsministerium zur Qualitätsbewertung vorgelegt. Bei erfolgreicher Bewerbung erhalten Stadt und Landkreis Regensburg das Siegel „Gemeinsame Bildungsregion in Bayern“.

Infografik - Bildungsregion Regensburg

Arbeitskreise und Inhalte

Säule 1: „Übergänge organisieren und begleiten“ 

  • Übergang Kindergarten – Grundschule 
  • Übergang Grundschule – weiterführende Schule
  • Übergang zwischen den Schularten 
  • Übergang Schule – Berufsausbildung – Beruf 
  • Übergang Schule – Hochschule

Säule 2: „Schulische und außerschulische Bildungsangebote und Bildungsträger vernetzen - Schulen in die Region öffnen“ 

  • Kooperation der Schulen 
  • Kooperation Schule – Wirtschaft und Arbeitsverwaltung 
  • Kooperation Schule – Wissenschaft 
  • Kooperation Schule – Erwachsenenbildung 
  • Bildungsnetz für die Region 
  • Profilbildung der Schulen

Säule 3: „Kein Talent darf verloren gehen – Jungen Menschen in besonderen Lebenslagen helfen“ 

  • Integration 
  • Inklusion 
  • Junge Menschen in besonderen Krisen auffangen (Schule und Jugendhilfe) 
  • Sozial benachteiligte junge Menschen für die Zukunft stärken (Schule, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit an Schulen, arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit und Arbeitsverwaltung)

Säule 4: „Bürgergesellschaft stärken und entwickeln – Familienbildung ausbauen, Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Politik und Gesellschaft schaffen, Ganztagsangebote mit Senioren und Vereinen vernetzen“

  • Junge Menschen für die Bürgergesellschaft gewinnen (insbesondere ehrenamtliche Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Freiwilliges Soziales Jahr) 
  • Kooperation von schulischen und außerschulischen Partnern zur Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere bei Ganztagsangeboten 
  • Gestaltung des Lebensraums Schule mit außerschulischen Kooperationspartnern, 
  • Stärkung der generationenübergreifenden Dialog- und 
  • Unterstützungsangebote

Säule 5: „Herausforderungen des demographischen Wandels annehmen“

  • Bildung als Standortfaktor begreifen 
  • Sicherung des bestehenden Bildungsangebots 
  • Nachhaltiges Schulgebäudemanagement 
  • Sicherung der Wohnortnähe von Schule und Ausbildungsstätten auch aus wirtschafts- und strukturpolitischen Gründen 
  • Standort- und regionalbezogene Schulentwicklung

Säule 6: „Fachkräfte von Morgen“ 

  • Zukunftsorientierung bzw. Zukunftsfähigkeit von Erwachsenen unterstützen 
  • Einrichten einer „Bildungsagentur“ 
  • Vernetzung der Anbieter von Fortbildungen mit Arbeitgebern 
  • Inklusion und Integration im beruflichen Bereich 
  • Schaffen von lebensphasenorientierten Arbeitsmodellen 
  • Kooperation VHS Stadt – Landkreis 
  • Anerkennung von ausländischen Abschlüssen Nachholen und Sicherung von Grundbildung und Schlüsselqualifikationen