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Bundesprogramm Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür stehen bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

 

Davon erhält die Stadt Regensburg im Jahr 2012 35.000 € und im Jahr 2013 voraussichtlich 20.000 €. Für die Vergabe der Mittel ist das Amt für kommunale Jugendarbeit zuständig. Im Einzelnen wird sich ein Begleitausschuss, dem neben städtischen Ämtern und Stadträten, u.a. auch der Stadtjugendring und der Jugendmigrationsdienst angehören, damit beschäftigen. Der Begleitausschuss hat sich entschieden zwei Projekte 2012 zu fördern. Eines dient der Netzwerkarbeit in den Stadtteilen und der weiteren Vernetzung innerhalb der Gesamtstadt. Zusätzlich werden Fortbildungen zum Themenbereich interkultureller Kompetenz angeboten. Als zweites Projekt wird der Stadtjugendring Regensburg gefördert, der wiederum Kleinprojekte zum Thema Toleranz und Kompetenz, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus fördert.

 

Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie unter:

Mit den Bundesprogrammen „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus hat die Bundesregierung in den Jahren 2007 bis 2010 ziviles Engagement, demokratisches Verhalten, den Einsatz für Vielfalt und Toleranz sowie die Bildung von Beratungsnetzwerken erfolgreich unterstützt und gefördert. Dabei haben Bund, Länder und Kommunen erstmals ihr Engagement für ein demokratisches Zusammenleben gebündelt und gemeinsame Handlungsstrategien erarbeitet. Eng vernetzt arbeiten Entscheidungsträger auf politischer Ebene mit Verwaltungen und Ämtern genauso wie mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen zusammen. Im Rahmen der beiden Bundesprogramme und ausgerichtet an ihren spezifischen Schwerpunkten wurden neue Netzwerke auf kommunaler und Landesebene aufgebaut, modellhafte Projekte erprobt und weiterentwickelt. Die Netzwerke gilt es in der zweiten Förderperiode zu stärken und gleichzeitig Synergiepotenziale besser zu nutzen. Dies geschieht in der Förderperiode ab 2011 unter einem gemeinsamen Dach im Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“.

 

 

Die folgenden drei Programmbereiche sollen abgedeckt werden:

1.Die Entwicklung integrierter lokaler Strategien (Lokale Aktionspläne) mit den zwei Bausteinen:

* Entwicklung, Implementierung und Umsetzung Lokaler Aktionspläne.

* Sicherung der Nachhaltigkeit der integrierten lokalen Strategien der bestehenden Lokalen Aktionspläne.2.Die Förderung themenbezogener modellhafter Maßnahmen (Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention).3.Die Förderung und Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen in den landesweiten Beratungsnetzwerken.

Weitere Informationen über das Förderprogramm finden Sie unter: