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Kulturmontag

Kultur und Kreativität im Degginger

Kultur - Kulturmontag Grafik 2018

Das „Degginger“ schafft als Projekt der Stadt Regensburg vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft. Neben den Aktivitäten im Kontext der Kultur- und Kreativwirtschaft, die vom Amt für Wirtschaft und Wissenschaft initiiert, koordiniert und betreut werden, gibt es, seit dem Start im April 2016, ein regelmäßig stattfindendes, buntes, spartenübergreifendes und kuratiertes Kulturprogramm im Degginger – organisiert und zusammengestellt vom Kulturamt: den KULTURMONTAG. 

Mit dem KULTURMONTAG wird jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr das spannende Programm der Kultur- und Kreativwirtschaft im Degginger (Wahlenstraße 17, 93047 Regensburg) um ein buntes Kulturprogramm bereichert. Und das bei freiem Eintritt!


Die Kulturmontag-Termine zum Vormerken:

5. März | 9. April | 7. Mai | 4. Juni | 2. Juli | 3. September | 1. Oktober | 5. November | 3. Dezember

Der Kulturmontag am 5. März erzählt von der Liebe

Angelika Wende, ehemalige ZDF-Moderatorin, und Dirk Arlt, Regisseur, sind für einen Abend „Die Untröstlichen“. Die Lesung des Briefwechsels zwischen den zwei großen Lyrikern Ingeborg Bachmann und Paul Celan (aus dem Buch „Herzzeit“) lässt an diesem Abend eine große, tragische Liebe wiederaufleben.

Die dramatisch schwankenden Gefühle der Briefe – zwischen Liebe und Hass, Sehnsucht und Verzweiflung, Hinwendung und Zurückweisung, Nähe und Fremdheit – zeichnen das Bild einer Liebe zwischen zwei Menschen, die innerlich zerrissen sind, die sich ihre alten Wunden zeigen und sich neue Wunden zufügen, die lieben und lieben wollen, und sich doch vor der Liebe fürchten. Untröstlich über die Unerfüllbarkeit ebendieser bleiben sie innerlich einsam.

Sensibel und eindringlich vermitteln Angelika Wende und Dirk Arlt diesen Briefwechsel, in dem zwei Liebende verzweifelt um Worte ringen. Der Kulturmontag im Degginger, Wahlenstraße 17, beginnt wie immer um 19 Uhr.

Die „Kleinste Galerie“ bespielt im März der tschechische Künstler Ondřej Vacek aus Pilsen. Seine Ausstellung nennt er „Kumbál / Rumpelkammer“.

Die kleine, geordnete und systematisierte Ausstellung mit dem Titel „Kumbál / Rumpelkammer“ reagiert nicht nur auf den begrenzten Raum der Galerie, sondern befasst sich vor allem mit der Problematik des Materialismus, des europäischen Schubladendenkens und dem unaufhörlichen systematischen Berücksichtigen einzelner Aspekte und kleiner Details – „dem Auswerten, Notieren und nicht zuletzt Kategorisieren; alles von allem und alles von allen“. Vacek schafft in seiner Installation ein humorvolles Denkmal an die Bürokratie und die riesigen städtischen Peripherien.

Ondřej Vacek ist 1992 in Prag geboren und heute Student an der Ladislav-Sutnar-Fakultät für Design und Kunst in Pilsen, im Master für Intermediate Arts. Der Künstler beschäftigt sich mit den verschiedensten Medien in der Kunst und Gestaltung. So finden sich seine Arbeiten neben den Bereichen Zeichnung und Malerei auch in Grafik und Illustration, Fotografie und Installation wieder.

Die Ausstellung – immer auch ein Teil des Kulturmontags – wird dieses Mal bereits im Rahmen des bayerisch-böhmischen „Treffpunkt“-Festivals am 3. März 2018 um 13 Uhr eröffnet.  Bis einschließlich 17. März 2018 ist Ondřej Vaceks Installation in der „Kleinsten Galerie“ zu sehen, täglich von 11 bis 18 Uhr.

Impressionen vom Kulturmontag im Dezember 2017

Igor Osambasi, Reisender durch Zeit und Raum, war für diesen Kulturmontag-Abend im Degginger unterwegs. Er kam wie aus dem Nichts, war einfach da. Als Abgesandter der kosmologischen Expeditionsgesellschaft Navigator SE sammelte Igor Geschichten und Weisheiten und war immerfort auf der Jagd nach Gerüchten. 

Und auch in der „Kleinsten Galerie“ ging es um Superkräfte. Der in Wien lebende Künstler Teer zeigte seine Ausstellung „Star Power“.